100-prozentiger Vorsteuerabzug in Supermärkten genehmigt

Asunción: Die Senatorenkammer hat gestern die Version der Abgeordneten über den Abzug von 100 % der Mehrwertsteuer (MwSt.) auf den Kauf von Lebensmitteln und Getränken, unter anderem, genehmigt. Die ursprüngliche Version des Gesetzentwurfs sah nur einen Vorsteuerabzug in Höhe von 30 % vor.

Die Senatorenkammer hat gestern mit 20 Ja-Stimmen den Gesetzentwurf zur Änderung der Artikel 88 und 89 des Gesetzes Nr. 6380/2019, Modernisierung und Vereinfachung des Steuersystems, der Abgeordneten angenommen.

Insgesamt 15 Senatoren stimmten für die Ratifizierung der ersten Version des Oberhauses, die eine Obergrenze von 30 % für Mehrwertsteuerabzüge auf Lebensmittel- und Getränkekäufe festlegte, verglichen mit den 100 %, die nun in der Abgeordnetenkammer genehmigt wurden.

Der Gesetzentwurf erweitert den Vorsteuerabzug, einschließlich der zum Zeitpunkt der monatlichen Abrechnung abzugsfähigen Supermarktausgaben.

Auch solche im Zusammenhang mit Lebensmitteln, Getränken, Kleidung, Ausbildung, Gesundheit, Urlaub und Medikamenten, die derzeit nur von Ausgaben im Zusammenhang mit der steuerpflichtigen oder beruflichen Tätigkeit des Steuerzahlers abgezogen werden können.

Senator Hugo Richer wies darauf hin, dass die Aufnahme der Möglichkeit des Abzugs bzw. des Ausgleichs persönlicher und familiärer Aufwendungen eine Ungerechtigkeit für Dienstleistungserbringer gegenüber Lohnabhängigen und Arbeitnehmern bedeuten würde, die als Endverbraucher weiterhin Mehrwertsteuer zahlen werden, wofür er in der Senatsfassung eine Zustimmung für diesen Vorschlag beantragte.

Das Finanzministerium warnte davor, dass die Abzugsfähigkeit von 100 % der Mehrwertsteuer eine direkte Auswirkung auf den Haushaltsvorschlag im nächsten Jahr in Höhe von 100 Millionen US-Dollar haben würde.

Die Mehrwertsteuer ist nach wie vor der größte Eintreiber des Finanzministeriums und trägt 44 % aller von der Steuerverwaltung registrierten Einnahmen bei.

Verschiedene Sektoren und Senatoren unterstützen ihrerseits die Abzüge und weisen darauf hin, dass sie als Anreiz für die Formalität verschiedener Sektoren dienen würden. Das neue Gesetz würde auch den Schmuggel von Produkten, vor allem Gemüse und Obst, verhindern.

Wochenblatt / Mas Encarnación / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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1 Kommentar zu “100-prozentiger Vorsteuerabzug in Supermärkten genehmigt

  1. Der Mehrwertsteuer Abzug eigentlich privater Ausgaben ist die Fallle, um Menschen dazu zu bringen ihr Einkommen zukünftig offen zu legen und zu versteuern. Eine klassische Falle, da der Paraguayer durch seine Trägheit von Haus aus nicht so bloed ist wie die BRD ler.

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