Asunción: Die Einführung der Kampagne “Paraguayo como vos“ (Paraguayer wie du) hat dazu beigetragen, dass lokale Verbraucher verstärkt zu nationalen Produkten greifen.
Der Minister für Industrie und Handel, Marco Riquelme, befand sich auf einer Reise durch Argentinien, um dort Industriebetriebe zu besichtigen und verschiedene industrielle Entwicklungsmodelle zu untersuchen. In diesem Zusammenhang gab er dem YouTube-Kanal “La Fábrica del Podcast“ ein ausführliches Interview, in dem er die Fortschritte paraguayischer Produkte in der Gunst der einheimischen Konsumenten hervorhob.
Er erinnerte daran, dass er im Jahr 2015 Vorsitzender der Nachwuchsorganisation der paraguayischen Industrievereinigung (UIP) war. Zu dieser Zeit florierte der Schmuggel, was eine direkte Bedrohung für die lokale Industrie darstellte. Damals wurde die Kampagne “Paraguayo como vos“ ins Leben gerufen, um lokal hergestellte Waren aufzuwerten. „Der Schmuggel machte bei den meisten Massenkonsumgütern etwa 40 % des Marktanteils aus“, erklärte er.
„Daraufhin starteten wir die Kampagne ’Paraguayo como vos‘. Wir gingen eine Allianz mit der paraguayischen Supermarktkammer ein, und die Supermärkte haben uns großartig unterstützt: Sie erlaubten uns, an allen in Paraguay hergestellten Produkten Regaletiketten anzubringen. Darauf stand ’Hergestellt in Paraguay‘ oder ’Paraguayer wie du‘. Das löste ein Umdenken bei den Menschen aus“, würdigte Riquelme den Erfolg.
Wochenblatt / La Nación
















TejuJagua
*Das löste ein Umdenken bei den Menschen aus“, würdigte Riquelme den Erfolg.*
.
Das ist doch wie mit dem einheimischen Gemüse.
Wir müssen das teuer einkaufen, weil die Einfuhr be- oder verhindert wird. Und dadurch, daß die Erzeuger keine Konkurrenz haben, können sie jeden Preis verlangen.
Von einem Umdenken kann nicht die Rede sein, wenn man keine Wahl hat.
max
Ich muss wieder die Frage stellen, warum Einheimisches Gemüse oder andere Einheimische Artikel und die viel zu hohen Preise im Super etwas mit dem Krieg zu Tun haben?