40 Jahre Familientradition in Paso Yobai

Paso Yobai: Die Chipa ist in der Osterwoche wohl das meiste zubereitete Gericht. Viele haben ihre eigenen Rezepte und setzen die Familientradition weiter fort. Ein Ehepaar aus Paso Yobai macht dies seit 40 Jahren so.

Doña Regidia Britez Alcaraz (71) und ihr Ehemann Primitivo Britez (73) freuen sich jedes Jahr auf die Osterwoche. Nicht nur wegen der Chipa Zubereitung sondern vor allem, dass ihr fünf Kinder und Enkelkinder sie besuchen.

Traditionell wird das Gericht am Mittwoch zubereitet. Alcaraz verwendet dafür acht Kilogramm Käse, sieben Kilo Almidon, sechs Kilo Maismehl und 36 Eier. Die Familie wohnt 15 Kilometer von Paso Yobai entfernt, in der Gegend von Santa Maria, im Departement Guairá.

René Britez ist eines der fünf Kinder. „Seit Kindestagen bereiten wir den Teig im Rahmen der Familie zu. Ich kann mir ein Osterfest ohne Chipa überhaupt nicht vorstellen“, erzählte er.

Das Gebäck schmeckt am besten aus dem Tatakua. Zwar eignet sich ein Elektro- oder Gasherd ebenso, aber es fehlt der typische Geschmack aus dem Lehmofen. „Der neue Tatakua ist nun sechs Jahre alt, der alte war viel größer, ist aber zusammengefallen“, sagte Primitivo Britez.

Heute, am Karfreitag, ist Reste essen angesagt, nachdem gestern mit einem großen Asado gefeiert wurde. „Die Chipas schmecken auch heute noch gut, wenn man sie etwas aufwärmt. Es sind genug übrig geblieben, die sogar noch auf der Heimreise meiner Kinder Anklang finden werden“, sagte Alcaraz.

Quelle: ABC Color

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