Hitzewelle: Auch Mücken mögen es “kühler“

Das Gesundheitsministerium warnte davor, dass Mücken klimatisierte Räume in Häusern bevorzugen würden, deshalb sei äußerte Sorgfalt geboten. Auch diese Insekten suchen “kühle Umgebungen“, denn die Außentemperaturen seien nicht “angenehm“.

Marta Torales, technische Direktorin des Nationalen Instituts für die Ausrottung der Malaria (Senepa), erwähnte, auch Mücken würden unter den extremen Temperaturen “leiden“ und seien auf der Suche nach “Zufluchtsstätten“. „Die Insekten neigen dazu Häuser aufzusuchen, weil sie sich in klimatisierten Umgebungen viel wohler fühlen“, sagte Torales und fügte an, die ideale Temperatur für den Vektor Dengue, Chikungunya und Zika sei eine Temperatur zwischen 20 °C und 21 °C, deshalb sei es notwendig die Überwachung und Prävention zu stärken, wenn man bedenkt, dass das Land sich auf dem Weg in eine Epidemie bewege.

Entscheidend aber, betonte Torales, sei der Kampf gegen den Infektionserreger, indem tägliche Kontrollen an den Häusern vorgenommen werden um potenzielle Brutplätze zu identifizieren, wie Behälter, in denen sich Wasser ansammeln könnte. Das wären zum Beispiel Trinkbehälter von Tieren, Dachrinnen, Eimer, Fässer und weitere Gefäße. An den Gebäuden helfe vor allem die Installation von Fliegengittern an Türen oder Fenstern den Befall zu verhindern. Sollten Symptome von Fieber auftreten, bat das Ministerium darum jede Selbstmedikation zu vermeiden und so schnell wie möglich eine medizinische Einrichtung aufzusuchen.

Quelle: ABC Color