50.000 Hektar im Chaco verbrannt

Presidente Hayes: Tausende von Feuerquellen sind im Land aktiv und sie hören nicht auf. Im Chaco registrierte man im Bezirk General Bruguez mehr als 50.000 Hektar verbrannte Fläche.

Etwa 150 Familien sind von der Feuerbrunst im eingangs erwähnten Bezirk betroffen und haben dadurch mehr als 100 Rinder verloren, was ein düsteres Bild hinterlässt.

Die Dürre, die das Chaco-Gebiet seit mehreren Monaten heimgesucht hat und der starke Wind sind ein wichtiger Motivator für die Feuerquellen. Sie schreiten weiter fort, vernichten die Vegetation, zusätzlich zu den Häusern, die in diesem Teil des Chaco-Territoriums abbrannten.

Laut dem neuesten Bericht gingen am Sonntagnachmittag 50.000 Hektar im gesamten Distrikt General Bruguez verloren. Für die Bewohner des Gebiets im Departement Presidente Hayes, in der praktisch die am vergangenen Wochenende registrierten Waldbrände alles zerstört haben, wird die Situation immer dramatischer.

Wochenblatt / NPY

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3 Kommentare zu “50.000 Hektar im Chaco verbrannt

  1. DerEulenspiegel

    Aber es wird munter für neue Weideflächen, Sojaanbau und pflanzliche Antriebsstoffe abgeholzt oder gleich „Feuer gerodet“. Das Klima wird brutal gestört, als ob es nach unserer Generation keine mehr gäbe. Alles Schwerverbrecher, die mindestens 20 Jahre in den Knast gehören – und das häufig mit Deckung von Halunken-Politikern! Wie doof ist doch die Menschheit und wird dank Corona-Masken noch weiter unheilbar verblödet.

  2. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Die Baume im Video werdens ueberleben.
    Man wuerde noch staunen wie robust der Chacobusch ist. Regnets einmal sind diese abgebrannten Baeume wieder gruen. Man sieht dass das Feuer nur unten das Gestruepp, Distel und Dornbusch sowie Gras abgebrannt hat. Bei einigen Baeumen sind die Blaetter sogar noch ganz und gruen.
    Das ist es ja gerade was die Paraguayer beabsichtigen. Sie legen Feuer damit es die Weiden abbrennt und unten die Vegetation im Busch auch (wie im Video) damit es da schoen frei ist um mit dem Pferd die Rinder zu suchen. Das ganze ist Absicht. Die Leute wissen genau dass nach dem Regen der Busch ergruent und Gruenzeugs wieder unter den Baeumen sprosst. Von Unglueck kann keine rede sein.
    Wegen den Wildtieren die ja ganz klar umkommen, da macht sich niemand einen Kopf.

  3. ja jetzt gibts dann quasi ohne anzeige 50000 ha neues gen-soja felder quasi unzer dem vorbild hauptsache es wachst wieder was und die leute haben etwas arbeit