Ex-Staatschef steigt ins Schlachtgeschäft ein

Villa Hayes: Nachdem Ex-Präsident Horacio Cartes mit der Rinderzucht Chajhá und Sofía tausende Hektar im Chaco bewirtschaftet, will er nun auch groß ins Geschäft der Schlachtung einsteigen.

Zusammen mit der bekannten Geschäftsfrau Maris Llorens will er seinen eigenen Schlachthof in Villa Hayes aufbauen, wofür bisher nur ein Grundstück nahe der Remanso Brücke zur Verfügung steht. Diese neue Industrie soll dann täglich 800 Rinder oder etwas mehr schlachten und verarbeiten.

Aktuell ist der paraguayische Markt zu 65% von Athena Foods dominiert, welche mit brasilianischem Kapital agieren und die Schlachtpreise für alle diktieren. Mit der Inbetriebnahme des HC Schlachthofes soll auch Llorens exklusiv Zugang zu den Installationen haben, was finanziell reizvoller sein kann, als an Athena Foods zu liefern. Der dafür eingesetzte Projektleiter Roberto Blumenfeld erklärte, dass die Fabrik im Jahr 2022 in Betrieb genommen werden soll und Arbeitgeber von rund 5% der Angestellten (350 – 400) im Fleischsektor sein möchte. Über die Investitionssumme wurde noch keine Aussage getroffen.

Wochenblatt / Última Hora

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

3 Kommentare zu “Ex-Staatschef steigt ins Schlachtgeschäft ein

  1. Von den Rindern gibt es sicherlich Protest, ob HC dem derzeitigen Monopolinhaber gewachsen ist wird sich zeigen. Zumindest duerfte er der einzige Paraguayer sein der dieses schaffen könnte……

  2. DerEulenspiegel

    Irgendwo und irgendwie muß ja das viele Geld investiert werden. Besser hier als in der Karibik allemal, auch wenn mit diesen Investitionen Machtzuwachs- und Festigung verbunden ist. Wer kennt noch das Lied: „Die süßesten Früchte hängen auf den hohen Bäumen, doch weil so klein sind, erreichen wir sie nie“

  3. Warum steigt er ins Schlachtgeschäft ein, er ist schon mindestens 7 Jahre dabei, das Volk Paraguays systematisch abzuschlachten. Auf ein paar Rindviecher mehr oder weniger, darauf kommt es auch nicht mehr an.