Deutsche Heimatschule braucht Unterstützung

Paso Yobai: Die deutsche Heimatschule in der Kolonie Sudetia besteht seit über 80 Jahren und hat auch in der Pandemie weiterhin Bildung an seine Schüler vermittelt. Jedoch braucht sie Unterstützung, denn das Jahr war schwierig und die finanziellen Mittel sind am Limit.

Seit 1934 hat die kleine Schule in der Kolonie Sudetia Bestand. Turbulente Zeiten lagen hinter ihr. 1945 erfolgte die Enteignung. Die Regierung stellte den Betrieb ein. Erst 1946 konnte der Unterricht in spanischer Sprache wieder aufgenommen werden. Ab 1950 wurde Deutsch in den Lehrplan aufgenommen. Seit 1958 fördert die deutsche Botschaft in Asunción den Erhalt der Muttersprache der Kolonisten.

Der Fortbestand des Lehrbetriebs ist vor allem vom Budget des Schulvereins abhängig, der von den Einnahmen aus dem Betrieb der Lehranstalt besteht. In diesem Jahr mussten aufgrund der Pandemie Kompromisse bei dem Schulgeld eingegangen werden, während aber die Ausgaben so gut wie gleichblieben.

Am vergangenen Sonntag wurde eine Polliada auf dem deutschen Sportplatz organisiert, wobei die Zutaten größtenteils aus Spenden bestanden, um wieder etwas Geld in die Kasse des Schulvereins zu bringen. Jedoch war dies nur ein “Tropfen“ auf den heißen Stein, denn in früheren Zeiten kam es öfters zu solchen Benefizveranstaltungen, die jedoch dieses Jahr aufgrund der Pandemie fast unmöglich waren, bedingt durch die strengen Bestimmungen beim Gesundheitsprotokoll.

Deshalb ist die Schule in der deutschen Kolonie Sudetia auf Spenden von Wohltätern angewiesen, um auch im nächsten Jahr Bildung und die deutsche Sprache weiter vermitteln zu können. Wer hierzu etwas beitragen möchte, kann mit Miguel Bohnert (li. im Beitragsbild) WhatsApp +595 981 676685, dem Präsidenten des Schulvereins, Kontakt aufnehmen.

Wochenblatt

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1 Kommentar zu “Deutsche Heimatschule braucht Unterstützung

  1. Solange die NWO Drahtzieher die Oberhand haben ist Bildung nicht gewollt, da es die Pläne dieser Personen stoert und Hilfen versickern im Ergebniss in den Taschen der Amigos. Erst wenn die amigos nichts mehr vom Kuchen abbekommen ist eine positive aenderung zu erwarten.