Eine grobe Fehleinschätzung

Encarnación: Ein 65-jähriger Mann lud seine Hausangestellte entgegen seiner Überzeugung letzten Samstag zum Abendessen und einem Drink danach ein. Am Montag merkte er erst, was ihm abhanden gekommen war.

María Concepción Lezcano kam am vergangenen Samstag wie immer ins Haus von Pablino Sanabria um Arbeiten im Haushalt zu erledigen. Diesmal lud er sie zum Abendessen und einem Drink danach ein. Anscheinend raubte sie ihm dabei 8.000.000 Guaranies. Dass ihm das Geld fehlte merkte Pablino Sanabria erst am darauffolgenden Montag. Als er zwei Tage später bei einem Spaziergang auf María Concepción traf und sie nach dem Geld fragte, gestand sie und gab ihm 3.000.000 Guaranies zurück.

Das Opfer nahm sie jedoch mit aufs Kommissariat, wo sie von Polizisten durchsucht und weitere 190.000 Guaranies gefunden wurden. Den Rest, so sagte sie aus, hatte sie zwischen Sonntag und Mittwoch ausgegeben. Während Pablino Sanabria die 3.190.000 Guaranies zurückbekam wurde María Concepción verhaftet. Ob es zu einer Anklage kommt und ob sie wirklich bestraft wird, kann angezweifelt werden.

Wochenblatt / Extra

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1 Kommentare zu “Eine grobe Fehleinschätzung

  1. Karl Kottamann

    Auch wenn sie klar und deutlich „ja“ sagte, er meinte dieses „ja“ sei mit einem Knochen-ohne-Fleisch-Süppchen (Puchero) abgegolten, meinte sie mit dem klar und deutlichen „ja“ eben etwas anderes. So gesehen ist es auch rechtens, wenn diese Frau das Geld zurück erhält, welches ihr weggenommen wurde (3,2 Mio. GS), wie vertraglich oral, pardon, verbal, abgemacht und hiesig Kindergartenpolizeijustiz sie auch weiterhin in Ruhe lässt. Immerhin ist sie ziemlich sicher ihren Arbeitsplatz los.