Not macht erfinderisch

Pedro Juan Caballero: Pater Arístides Amarilla hat es geschafft. Mit seinem mobilen Beichtstuhl, der für viele Aufsehen sorgt, kommt er in die entlegensten Gegenden, wohl es anscheinend immer etwas zu beichten gibt.

Die Covid-19 Pandemie brachte ihn auf den Gedanken den Beichtstuhl ins Freie zu verlegen, da zeitweise der Zutritt zu Kirchen beschränkt bzw. verboten war.

Der religiöse Leiter der Pfarrei Heiliger Petrus hält dank des meist guten Wetters die meisten Messen im Freien ab, weil dazu mehr Menschen kommen können. An gewissen Tagen jedoch fährt er mit seinem mobilen Beichtstuhl in die abgelegenen Ortsteile und bietet da nacheinander Termine zum Beichten an. Dabei achtet er genauestens darauf, dass alle sanitären Maßnahmen eingehalten werden, um sein Projekt nicht zu gefährden.

Wochenblatt / Extra

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2 Kommentare zu “Not macht erfinderisch

  1. noch nichts von „Home Office“ gehört `?
    Gibts eigentlich Rabatt, wenn ich öfters beichte ?

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    In der Tat duerfte die katholische Lehre der Online Beichte nichts entgegenzusetzen haben.
    Sie koennen auch per Signal Messenger die Beichte ablegen. Per WhatsApp geht nicht da Zuckerberg mithoert und die Taten dann veroeffentlicht.
    Da die Beichte nur geheim und vertraulich ist, und theoretisch der Priester nicht wissen darf wer bei ihm beichtet, so koennte man bei sicher verschluesseltem Messenger der keine ID oder Telefonnummer verlangt, durchaus die Beichte ablegen. Der Beichter sollte auch nicht den Pfaffen kennen sondern beide duerfen nicht wissen wer der andere ist.
    Die Beichte ist ein aehnlicher Fall wie die ganzen Botschaften und der Diplomatische Dienst. Frieden und Kriegserklaerungen kann man heute per Email, Signal oder Facebook machen. Dazu bedarf es keinerlei physischer Infrastruktur mehr. Es herrscht halt Krieg wenn Trump twittert dass jetzt Krieg sei. Wozu bedarf man der Schmarotzer von der Botschaft denn noch? Die sind heute ueberfluessig wie ein Kropf.