Den “Falschen“ ermordet

Villa Elisa: Schlimm genug, dass Menschen anderen das Leben nehmen müssen. Wenn einem bei dem Fehler dann noch einer unterläuft und man vertut sich macht das den Akt nicht weniger abscheulich.

Edgar Alejandro Segovia (26) stand vor dem Haus seines Nachbarn zusammen mit Freunden als ein Unbekannter ihnen sich nähert und ihn in den Rücken sticht, so geschehen am vergangenen Donnerstag im Stadtteil Mbocayaty von Villa Elisa.

Ein Nachbar übergab der Polizei die Aufnahmen seiner Überwachungskamera, was half um den Unbekannten zu identifizieren. Man sah wie er sich der Gruppe annäherte und ohne zu reden zustach und dann wegrannte, während das Opfer starb.

Der Mörder ist ein 22-Jähriger der unter Drogen stand. Er gestand ein Edgar Alejandro Segovia ermordet zu haben, erklärte aber sich in der Person geirrt zu haben und bat die Familie um Vergebung. Wer sein eigentliches Ziel war sagte der Drogenabhängige der Polizei bisher noch nicht.

Neben fehlender Bildung, in die die Regierung niemals investiert haben fehlt es zudem auch an Prävention zu Drogengenuss oder Kliniken mit Behandlungsmethoden, die Süchtige wieder auf den rechten Weg bringen können.

Wochenblatt / Twitter

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2 Kommentare zu “Den “Falschen“ ermordet

  1. 0989466147@email.com

    Ja die Mathematik hilft ganz sicherlich um ein besserer Moerder zu werden und sich wenigstens nicht im Ziel zu irren.
    Mit etwas mehr Bildung fiele den Verbrechern dann auch irgendwann ein dass sie niemals ihr Handy beim Verbrechen benutzen sollten und dieses stehts entsorgen muessten – ein Unding und wahre Zumutung fuer den heutigen Paraguayer der sich als Krimineller versucht. Auch mit dem eigenen Nummernschild oder dem eigenen Gefaehrt sollte man nicht zur „Arbeitsstelle“ anreisen wo man das Verbrechen hauptberuflich plant auszuueben. Einen Wagen fuer das Verbrechen zu stehlen um ihn dann zu entsorgen (auszubrennen) ist bei weitem zu viel Arbeit fuer die lokalen Verbrecher.
    Mehr Bildung fuehrt in Lateinamerika nicht dazu dass man sich jetzt dem anstrengenden Job widmet Mercedese zusammenzubauen sondern man steigt eher dann in die Drogenproduktion und Kriminalitaet ein nach dem Soziologiestudium oder Gendergleichheitsmaster.
    Das Problem ist die unterschwellige Gemuetlichkeit des Indianers der immer den leichteren und kuerzeren Weg gehen will. Sich anzustrengen ist nicht angesagt. Das zeigt sich auch in der lateinamerikanischen Wirtschaft die meist nur von Europaeern oder Amerikanern angekurbelt wird dieweil der Latino und Indianer im Drogengeschaeft unterwegs sind.
    Die Bildung macht aus den Leuten bessere Kriminelle – wenigstens in Lateinamerika.

  2. Wenn er sich nur beim Opfer geirrt hat ist ja alles wieder gut?? Wenn ihm dann wieder einfällt wen er eigentlich ermorden wollte und ihm die Polizei freundlicherweise sein Messer zurueck gibt kann er seinen Fehler wieder ausgleichen??