Ein Schildbürgerstreich?

Tobatí: Die Schildbürger, wohnhaft im fiktiven Ort Schilda, sind Hauptakteure einer ganzen Reihe von kurzen Erzählungen, den Schildbürgerstreichen. Anhand dieser Bilder liegt der Ort nahe Tobatí.

Einwohner der Stadt wundern sich seit einigen Tagen über die seltsam anmutenden Rollstuhlfahrerrampen, die allesamt ins Nichts führen. Auch wenn es nur wenige Rollstuhlfahrer im Ort gibt, haben die mit den neuen Rampen nicht mehr Bewegungsfreiheit erhalten.

An den Straßen Héroes del Chaco und Florida befinden sich mehrere Rollstuhlrampen, die keinen Anschluss haben oder im Rasen enden. Damit schafft man Lacher, Stirnrunzeln oder Unverständnis.

Der ehemalige Bürgermeister Alberto González, der kündigte, weil er sich wieder zur Wahl stellt, ging nach den Beschwerden die Zone ab und fand die vier Rampen, die nun abgeändert werden müssen. So ein Bau kann man dem Unternehmen nicht abnehmen. Das Unternehmen MLF Construcciones soll insgesamt 300 Millionen Guaranies für die Arbeiten bekommen. Bisher wurden jedoch nur 30 Prozent ausbezahlt. Der Eigentümer von MLF Construcciones erklärte, dass das eigentliche Problem das Fehlen von Fußwegen sei und nicht seine Rampen.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Ein Schildbürgerstreich?

  1. Vielleicht hätte man dem Unternehmer und seinen Angestellten zuerst einmal erklären sollen, was und wofür Rollstuhlrampen sind.
    Das können die doch gar nicht wissen.
    *Ironie aus*

    1. hansguckindieluft

      Wo sollen Schulabgänger nach der dritten Klasse so etwas auch gelernt haben?