Nakayama prangert Betrugspläne an

Asunción: Eduardo Nakayama, Bürgermeisterkandidat der Alianza Juntos por Asunción (Gemeinsames Bündnis für Asunción), prangerte via Twitter einen Plan zum Kauf und Speicherung von Stimmen für den 10. Oktober an.

In einem trotzigen Ton, aber ohne die mutmaßlichen Protagonisten hinter dem angeblichen Wahlbetrug zu nennen, sagte der Historiker, dass diejenigen, die versuchen, den Willen des Volkes zu verdrehen, ins Gefängnis gehen werden.

Etwas mehr als zwei Wochen vor den Kommunalwahlen hat Nakayama gestern eine rücksichtslose Anschuldigung gegen diesen Plan erhoben.

„Wir kennen den Plan, dass einige Banditen Tische kaufen (die Mitglieder der anderen Parteien) und Stimmen in den Geräten einspeichern wollen“, sagte er. Er warnte, dass dies Zeiten des Wandels seien und dass ein Wechsel in Asunción unvermeidlich sei.

„Wir warnen sie, dass es nicht nur nicht ausreichen wird, um den bevorstehenden Sieg der Bürger umzukehren, sondern dass sie für den Versuch, den Willen des Volkes zu verdrehen, ins Gefängnis kommen werden“, sagte er.

Nakayama sagte, dass er Informationen erhalte, diese aber mit Vorsicht behandle, „um den Gegner nicht zu alarmieren, dass wir Beweise haben“. „Wir möchten jedoch, dass die Verantwortlichen, Bevollmächtigten und Beobachter darauf vorbereitet sind, dass sie, sobald sie ein Angebot von der Partei erhalten, dieses bei der Staatsanwaltschaft anzeigen, da es sich um ein Verbrechen handelt“, sagte er.

Er fügte hinzu: „Sie tun alles, was sie können, um Stimmen zu generieren, die sie nicht haben, und um zu versuchen, den Unterschied zu verringern, den wir heute schon haben“. „Wir müssen uns einen größeren Vorteil verschaffen, weil wir sonst Gefahr laufen, in den Wahllokalen verbraten zu werden“, sagte er.

Nakayama sagte, dass die Vorbereitungen für ein umfassendes Netz zur Überwachung der Stimmabgabe bereits Teil der Arbeit seines Teams waren, nun aber aufgrund von Hinweisen auf Betrug verstärkt werden. Sie werden daher ihre Wahlbeobachtung mit etwa 2.000 bis 2.500 Personen in rund 140 Wahllokalen verdoppeln.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Nakayama prangert Betrugspläne an

  1. Ausnahmslos alle Kandidaten stehen dafür ein, dass in ihrer Amtsperiode die Gelder transparent(e) ausgelegt werden. Das muss man als hiesigen Wirtschaftskreislauf ansehen, der die Konjunktur ankurbelt. Die gewählten Politiker werden ihr Vermögen um ein paar tausend Prozente erhöhen, werden das Geld aber meist wieder ausgeben und schaffen somit wieder ein gutes Einkommen für Streichhölzl- und Billigpolaranbieter. Also auch nach den Wahlen: alles tranqui in Sedwylastan.

  2. DerEulenspiegel

    An Nakayama könnte sich noch so mancher vielleicht die Zähne ausbeißen. Ein Politiker des „neuen Typs“?