Asunción: In den anderthalb Monaten des Krieges zwischen der Ukraine und Russland erreichte der Ölpreis 140 US-Dollar pro Barrel. Heute ist der Trend jedoch abwärts gerichtet, mit Tagen sogar unter 100. Was muss geschehen, damit auch der Kraftstoffpreis fällt?
Am 24. Februar begann der Einmarsch russischer Truppen in ukrainisches Gebiet. Es herrschte totale Ungewissheit über die menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen auf internationaler Ebene.
Innerhalb weniger Tage und Wochen kletterte der Rohölpreis in rasantem Tempo auf bis zu 140 US-Dollar pro Barrel. Diese Eskalation wurde an die Treibstoffpreise der lokalen privaten Treibstoffhändler weitergegeben, die umgehend kräftige Preisanpassungen vornahmen.
In diesem Zusammenhang wurde das Petropar-Subventionsgesetz verabschiedet, das ursprünglich für 90 Tage vorgesehen war, aber letzten Dienstag wieder aufgehoben wurde, weil der Privatsektor mit dem unlauteren Wettbewerb durch die künstlichen Preise nicht einverstanden war.
Seit Mittwoch haben die Petropar-Tankstellen ihre Preise aktualisiert und je nach Kraftstoffsorte um bis zu 2.000 Guaraníes erhöht.
Seit dem Höchststand von 140 US-Dollar pro Barrel setzte Ende März ein Abwärtstrend ein, der dazu führte, dass Brent-Rohöl zum gestrigen Börsenschluss in London bei 104,64 Dollar notierte, während WTI auch gestern in New York bei 100 Dollar notierte.
Eine Senkung des Kraftstoffpreises wie bei der damaligen Erhöhung war jedoch nicht vorgesehen.
Sollten die Werte weiter sinken, dürfte sich dies auf die Kraftstoffpreise in unserem Land auswirken, so der Wirtschaftswissenschaftler und Leiter der paraguayischen Zentralbank, Miguel Mora.
„Wir müssen uns daran erinnern, dass der Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt über 130 und 140 US-Dollar pro Barrel lag, was eine große Volatilität zeigt“, sagte Mora in einem Interview.
Nach Angaben von Petropar werden die Preise auf zweiwöchiger Basis berechnet. Der durchschnittliche Rohölpreis der letzten 15 Tage entspricht beispielsweise dem Preis, den Petropar für die in den ersten Apriltagen erhaltene Charge bezahlt hat.
Wochenblatt / La Nación











TejuJagua
Von dem teureren Sprit hatten die hiesigen Tankstellen sicherlich nicht einen einzigen Tropfen in ihren Tanks.
Aber immer schön die Preise erhöhen.
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Runtergehen werden die sicherlich – wenn überhaupt – nur in Hunder-Guaranies-Schrittchen..
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Ich stelle meine Frage erneut: Ist nur mir aufgefallen, daß die Preise an den Tankstellen in den Himmel steigen, seit Shell sich hier in Paraguay breit gemacht hat?
eggi
Fühestens 2 Monate nach Ostern, dann steht ja schon fast wieder Weihnachten vor der Tür. Ist doch in EU genauso, pünklich zu Feiertegen Steigt Benzinwasser gemisch. Klar, wie in den Super, da wird auch nichts wesentlich billiger. Während dessen steigt dann noch der Mindeslohn undschon werden die Preise ertmal bleiben, kurzftistig, dann geht es wieder nach oben.