Tacuatí: Etwa 20 Männer in Militäruniformen überfielen gestern eine Ranch in der Gegend von Tacuatí im Departement San Pedro, die dem Viehzüchter Alberto Soljancic, dem ehemaligen Präsidenten der Viehzuchtvereinigung Paraguays (ARP), gehört.
Offenbar betraten die Eindringlinge das Grundstück in der Absicht, den Viehzüchter zu entführen, und nahmen auch mehrere Personen als Geiseln, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der Ranch befanden und später wieder freigelassen wurden.
In einem Telefongespräch mit den Medien sagte der ehemalige Vorsitzende der paraguayischen Viehzuchtvereinigung: „Als ich Präsident der ARP war, habe ich jeden Tag Drohungen von der EPP erhalten, aber seitdem sind 12 Jahre vergangen, und ich dachte, sie würden die Sache vergessen. Aber anscheinend sind sie immer noch mit dem Thema beschäftigt.
Glücklicherweise befand sich Soljancic zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht auf seiner Estancia, aber nach Angaben der Verwalter der Einrichtung drohten die Eindringlinge, in einer Woche bis zu zehn Tagen zurückzukehren, und setzten ihnen ein Ultimatum, das Grundstück zu verlassen, andernfalls würden sie bei ihrer Rückkehr alle töten.
Nach Aussagen von Zeugen, die am Tatort anwesend waren, gaben sich die Angreifer jedoch zu keinem Zeitpunkt als Mitglieder der EPP oder einer anderen kriminellen Vereinigung zu erkennen. Auffallend war, dass sie gewalttätig auftraten und militärische Uniformen trugen, und auffallend war auch, dass die Eindringlinge zu jeder Zeit angaben, dass sie gezielt nach Soljancic suchten.
Nach Angaben von Mitarbeitern der Ranch, die zum Zeitpunkt des Vorfalls anwesend waren, forderten die Angreifer sie sogar auf, ihnen mitzuteilen, wann der Geschäftsmann eintreffen würde, obwohl er gegenüber den lokalen Medien erklärte, dass er nie jemandem mitteilt, wann er auf seiner Ranch sein wird, um jegliche Eventualität zu vermeiden.
Wochenblatt / La Nación / Última Hora











Onkel Nick
Ich würde mir wünschen, wenn die Presse bei solchen Vorfällen genauere Informationen zumTathergang schildern würde.
Zu welcher Tageszeit griffen sie an? Kamen sie mit Fahrzeugen oder zu Fuß? Von der Straße/Weg her oder durch den Wald? Alle gemeinsam oder vereinzelt in Gruppen von mehreren Seiten? Womit haben sie kommuniziert, Funk(Handy? Wie lange hielten sie sich da auf, bevor sie wieder abzogen?
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Solche Informationen wären wichtig, damit man sich besser schützen und vorbereiten kann.
eggi
Also ich kenne den Typen nicht, weder Name noch bekannter Viehzüchter. Sind jetzt irgend welche Leute promis? Aber klar, Jan Pässler, aktiv für die Cartes Medien kennt solche Leute und zensiert sämtliche Artikel.