Asunción: Der Anwalt des in Coronel Oviedo inhaftierten Wilmar Rodríguez (19), der wegen Mord an seiner Schwester Romina Peralta Rodríguez (16) angeklagt wurde, gab zu kein Experte für Flugbahnen zu sein, doch es muss ein Unfall gewesen sein.
Der Anwalt Pedro Jara, der für die Verteidigung des wegen Mordes angeklagten Wilmar Rodríguez zuständig ist, bedauerte, dass es in der Akte der Staatsanwaltschaft keinen Paraffintest gibt. Er bekräftigte, dass eine solche Studie wissenschaftlich geklärt hätte, was passiert ist.
Sein Mandant, der zum Zeitpunkt der Einlieferung seiner Halbschwester ins Krankenhaus angab, dass ein Vape explodiert sei, als nicht verdächtig galt, verschwand danach für mehr als einen Tag. Erst als er sich durch sein Verschwinden verdächtig machte, kam man darauf, dass der Vape nicht explodiert ist und suchte nach ihm. Da war es jedoch schon zu spät für ein brauchbares Ergebnis mit einem Paraffintest.
Bezüglich der Verantwortung seines Mandanten für den Vorfall sagte der Rechtsvertreter, dass der Tod der Teenagerin Romina Peralta Rodríguez ein Unfall war.
„Am Anfang habe ich ihm nicht geglaubt, aber jetzt kann ich Ihnen sagen, dass er unschuldig ist. Meiner Meinung nach war das, was passiert ist, ein Unfall“, sagte der Anwalt in Kontakt mit Radio Monumental 1080 AM.
Der Anwalt erklärte, er habe die Akte der Staatsanwaltschaft noch nicht im Detail lesen können und wolle daher keine weiteren Einzelheiten zu dem Fall nennen.
Er sagte jedoch, dass Wilmar Rodríguez einer der ersten war, der Romina half. „Über die Ballistik, die Waffe, die Eintritts- und Austrittswunden kann ich Ihnen nichts sagen, weil ich kein Experte darin bin“, fügte er hinzu.
Pedro Jara versicherte, dass sein Mandant die Waffe in seinem Besitz hatte, weil eine Person sie ihm als Pfand gegeben hatte.
Wilmar Javier Baliero Rodríguez, der im Gefängnis Coronel Oviedo inhaftiert ist, beteuerte seine Unschuld und forderte die Aufklärung des Falles.
In der Nacht zum Montag, den 27.06.2022, wurde der Tod der jungen Romina im Lambaré-Krankenhaus bestätigt, vermutlich als Folge der Verletzungen, die sie bei der Explosion eines Vapes erlitten hatte. Die Notärzte, die das Opfer behandelten, bemerkten die Schusswunde in ihrer Brust nicht.
Die Leiche wurde ohne Autopsie an die Angehörigen übergeben. Am nächsten Tag wurden die sterblichen Überreste exhumiert und einer Obduktion unterzogen, da das Gutachten des Vapes ergab, dass es nicht beschädigt worden war. Nach diesem Eingriff wurde eine Kugel in der Brust der jungen Frau gefunden.
Der Fall nahm mit der Verhaftung und Anklage von Wilmar Rodríguez wegen angeblichen Frauenmordes eine radikale Wendung. Den Ermittlungen zufolge waren die Geschwister, die die gleiche Mutter haben, seit einigen Jahren ein Paar, und es soll zu einigen Eifersuchtsszenen gekommen sein.
Wochenblatt / Última Hora











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Schwer nachzuvollziehen wie 1. man den intakten Vape nicht bemerkt und 2. die Schusswunde übersieht!?