Asunción: Der Kommentar eines Wochenblatt-Lesers brachte uns auf die Idee eine Art Umfrage zu machen, wo Sie als Leser anderen Lesern mitteilen können, was Ihre tatsächlichen Lebenshaltungskosten, möglichst mit detaillierter Darstellung, sind.
Dies soll in erster Linie Gerüchte von zu hohen oder zu niedrigen Lebenshaltungskosten im Land begraben und parallel dazu ein Index sein, an dem andere Leser erkennen können, was man wirklich braucht und was schon als Luxus bezeichnet werden kann.
Viele von Ihnen können sich sicherlich noch daran erinnern, dass ein junges Paar aus Sachsen vor wenigen Jahren nach Paraguay kam und mit nur wenigen hundert Euro monatlich versuchte zu überleben. Auch wenn das Paar mittlerweile Paraguay verlassen hat, ist bei Frugalisten, in Zeiten hoher Inflation, Paraguay immer noch ganz oben auf der Liste der möglichen Ziele.
Wenn statt Mortadella nur Ochsi-Wurst auf den Teller darf, wenn Milch vom Nachbar und niemals aus dem Karton kommt und Gemüse nur aus dem eigenen Anbau stammen darf, ist Spannung garantiert. Wir sind gespannt auf Ihre ernsthaften Ausführungen.
Wochenblatt











Prußia is not yet lost
Nun ein durchschnittlicher Paraguayer auf dem Land der entweder mietfrei oder in einer bescheidenen Eigentumswohnung lebt, der kommt durchaus mit etwa 450.000 Gs für Lebensmittel (Proviant) pro Monat für einen 2 Personen Haushalt aus. Mein Paraguayer lebt so.
Das sind etwa (1 Euro = 1 US$ = 7000 PYG) 65 Euro oder US Dollar.
Er hat ein Handy und Satellitenschüssel die aber nicht miteingeschlossen sind in diesem Preis. Seine Frau macht das traditionelle paraguayische Landseressen (Gulasch & Co.) und der Schnaps ist auch nicht eingepreist.
Restaurantessen gibts natürlich nicht, Wasser und Strom sind umsonst. Ich kassier aber schon Strom wenn der Lateiner eine Klimaanlage hat – dieser hat keine Aircondition.
Die Toilette besteht auf dem Lande praktischerweise aus einem ausgehobenen Loch das mit Pfählen und einer Plastikplane abgegrenzt ist. Daneben die „Dusche“ die aus einem Eimer Wasser besteht und einem Stück Seifen den man sich übergießt.
Motorrad und Vehikel hat er keines, auch nicht ein Fahrrad. Seine Verwandten müssen ihn dann gelegentlich Transportieren die ein Motorrad haben (Mofa). Ein Mofa kostet wenn an Rabatt rund 5 Millionen Guaranies oder rund 700 bis 1000 Euro oder Dollar. Das stottern sie auf Raten ab. Dann stellt sich das Problem des Benzins aber schnell wie eine Krake ein das richtig aufs Geld gehen kann. Auf dem Lande transportiert der Arbeitgeber (ich, z.B.) normalerweise die Arbeiter einmal pro Monat zum Einkauf mit dem Pick Up als gratis Mitfahrgelegenheit.
Diskothek, „Nachtclub“, edle Weine, etc ist nicht drin gibt es hier auch nicht. So wird’s auf dem Lande im Chaco gemacht.
Das Stadtleben ist hingegen wieder viel kostspieliger besonders bei verwöhnten Gaumen der Deutschen.
Eine Rente von 500 Euro (der Euro ist jetzt rund 7.300 Gs und der US$ rund 7.000 Gs) reicht ihnen bei weitem zu wenn sie sich als Eremit und Frugalisten ansehen – die Nonne ist auch noch drin‘. Nur sollten sie nicht meinen auf die Länge als Selbstversorger vom giftfreien Ökoanbau leben zu können – es gibt Nager und Fresser in Paraguay die ihnen sofort alles auffressen.
Die meisten Deutschen zieht es ja nach Ost Paraguay und nicht in den Chaco. Dort haben sie wenigstens Wasser um den Schrebergarten zu bewässern – im Chaco haben sie das nicht.
Dafür werden sie aber im Chaco kaum überfallen – nur wenn Ostparaguayer in der Gegend sind, dann kommen Sachen fast garantiert weg.
step by step
(der Euro ist jetzt rund 7.300 Gs und der US$ rund 7.000 Gs)
mich würde mal wunder nehmen woher du diese zahlen hast?????
bei meinem unrechner ist der euro bei 6853 gs und der dollar genau gleich das heisst 1:1 . der euro schmiert immer weiter ab.
Prußia is not yet lost
Ah du schaust von der Verkäuferseite ich schau immer von der Käuferseite.
https://www.bancontinental.com.py/#/
Klar du bekommst die geringere Summe aber wenn ich Euro kaufen wollte zahl ich immer die höhere Summe.
Cotizacion de Monedas:
Euro (efectivo) – Compra 6800 Gs/Euro; Venta 7400 Gs/Euro.
US Dollar (efectivo)- Compra 6780 Gs/USD; Venta 6900 Gs/USD.
Wenn ich was bei eBay bestelle so kassiert man mir immer den Venta efectivo Preis – mehr oder weniger.
Sicherlich läßt du dir die Euro in Guaranies per Scheck oder Wire transfer (transferencia) wechsel wenn der Deutsche Staat dir die Rente zahlt über den du wohl ständig meckerst du undankbare Hanswurst.
In wirklichkeit müßten die Deutschen Scholzens alle der Reihe nach die Hand küssen aus lauter Dankbarkeit daß sie überhaupt die Rente bekommen.
Da ist ein gewaltiger Unterschied beim Wechsel der Euronen wenn sie Scheck/Transfer sind oder Bargeld.
Bargeldwechsel bekommst du 6800 Gs/Euro und bei Scheck/Transferenz 6650.
Der Deutsche der nicht aufpaßt und einen Scheck oder Banktransfer verlangt anstatt Bargeld der verliert 150 Gs/Euro. Wenn du einen Rentenscheck von etwa 800 Euro bekommst x 150 Gs/Euro, dann verlierst du dabei jedesmal 120000 Gs nur weil du diesen Modus des Wechsels wählst.
Mit diesen 120000 Gs kannst du schon fast einen halben Monat bescheidenen Proviant bestreiten. Das verlierst du nur durch den Wechsel per Scheck/Transfer. Verlang Bargeld und zahl das sofort wieder ein und du bekommst 120000 Gs mehr. Nimm das Geld nur nicht nach draußen denn dort warten sie schon auf dich wenn jemand es spitz bekommt daß die Deutschen jetzt en Masse Bargeld abheben um sich die 120.000 Kröten zu sparen.
der Euro wird auch immer mehr abschmieren denn Europa nahm bis jetzt all die Naturressourcen wenn auch über Umwege von Russland und das großrussische Reich. Europa produziert eben nichts ohne Rohstoffe. Die Wehrmacht mußte ja Norwegen überfallen nur um an Rohstoffe zu gelangen – dann später aus denselben Motiven nochmal der Überfall auf die Sovietunion.
Europa ist ein Schneiderlein mit Schere und Know How aber ohne Stoffe. Wenn des Schneiders Schere kaputt ist steht er auch ohne da denn der Stahl für die Schere kommt von anderswo mit dem er es sich verscherzt hat.
Technologie hilft dir nichts ohne Rohstoffe.
Laßt euch in Schweizer Franken auszahlen – dessen Kurs bleibt stabil.
step by step
woher willst du den wissen woher ich mein geld bekomme???
bestimmt nicht vom deutschen staat der sowieso pleite ist, hahaha.
und von wegen hanswurst, schau mal in den spiegel, hahaha
step by step
„Laßt euch in Schweizer Franken auszahlen“
ach ja?
und wie willst du das machen? die schweizer rentenversicherung z.b.bezahlt ihre rente ins ausland in dollar und nicht in schweizer franken. und versuch mal hier in paraguay ein konto in franken zu eröffnen, dann viel vergnügen.
noch was zu deinem kommentar, vielleicht solltest du nicht ständig sachen behaupten von denen du keine ahnung hast.
xyz
Nen Teufel werd ich tun und hier meine finanziellen Hintergünde veröffentlichen!
Allgemein monatlich 1500EUR/1. Person und 500EUR für jede weitere, sollte reichen für angenehmes Leben im Großraum ASU.
xyz
Noch eine Anmerkung: dazu kommt noch die Miete oder Bau/Kauf eines Hauses im Bereich 50.000-150.000EUR
Mieten ist nicht empfehlenswert:
1. teuer und Preis steigen ständig. In ASU kannste leicht über 1000USD/mon für kleine Butzen rechnen.
2. der Vermieter erhöht die Preise willkürlich, wenn Du seine (verottete Bruch)Bude pflegst und verschönerst
„que lindo casa“ … Am besten, Du zeigst ihm nie Deine Einrichtung!
3. jegliche Reparatur musst Du zahlen. Theoretisch ist der Vermieter verpflichtet, das Dach dicht zu halten. THEORETISCH!
4. zahlst Du nicht seine Wucherpreise, setzen sie dich innerhalb weniger Tage auf die Strasse.
5. die Kaution erhälst Du niemals zurück. Er rechnet die gegen jeden wertvollsten gecknickten Grashalm auf oder er antwortet nicht mehr.
6. Übrinx muss der Vermieter (im Gegensatz zu D) kassieren kommen (lassen), lass Dich nicht auf Überweisung oder ähnliches ein. Es spart ihm Zeit und im Zweifel hast Du Mühe die Zahlung zu beweisen! Bar gegen Quittung (vorm Haus!) und diese gut sammeln!
7. falls der Vermieter Ärger macht, weise in zart auf (garantierte) Nichtzahlung/Weiterleitung der IVA seinerseits hin.
8. Du solltest dann aber schon ein neues Mietobjekt haben mit neuem Abzocker 🙂
Grüßaugust
Der Vermieter hat dann nach wenigen Monaten auch die Idee neues Internet/Kabel-TV installieren zu lassen, wofür er leider den Mietpreis um 700.000 PYG anheben muss (er surft/guckt dann grati).
Der Vermieter kommt eines Tages, dass ANDE bald der Strom abstellen wird, weil er mit der Zahlung etliche Monate im Rückstand ist. Leider wird dann auch dem Mieter der Strom abgestellt. Außer der Mieter möchte die Rechnung begleichen, will er keinen Strom mehr haben. Dies werde dann den künftigen Mietzinsen abgezogen.
Bei Auszug gibt er das Mietdepot erst mal nicht zurück, denn er müsse noch gucken wegen Anstrich etc., schließlich habe er vor dem Einzug frisch gestrichen. Natürlich ist die Farbe schon abgeschimmelt.
Aber gut, kommt einem billiger als das Hilton die ersten Monate.
Habe schon erlebt wie die Paragauyer untereinander das Mietverhältnis auflösen: Mieter bezahlt die Miete nicht mehr bis das Depot aufgebraucht ist. Ist dann über Nacht plötzlich ausgezogen. Wasser/Stromrechnung noch offen. Eines Nachts noch einen Stein in die Fensterscheibe grati dazu.
xyz
Mit Vermieter unterm selben Dach ist ein nogo! Der absolute Horror!
Onkel Nick
ZItat: „Wieviel braucht es zum angenehmen Leben in Paraguay?….was Ihre tatsächlichen Lebenshaltungskosten, möglichst mit detaillierter Darstellung, sind.“
Also ich möchte hier nicht unbedingt meine genauen Lebenshaltungskosten aufschlüsseln. Das wäre meiner Meinung nach auch wenig repräsentativ. Aber ich kann ja mal ganz allgemein meine Meinung zum Besten geben:
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Zuerst einmal stellt sich mir die Frage, was ein „angenehmes Leben“ ist? Die Frage würde jeder anders beantworten. Der Eine will gerne einen schönen Garten mit Pool haben, dem Anderen reich eine Mietwohung.
Deshalb würde ich viel lieber ganz allgemein die Lebenshaltungskosten begutachten und ausgehen möchte ich von einem Minimum.
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In Deutschland braucht es, so hat es Dr.Hartz bestimmt, Hartz IV als Existenzminimum. Wievielist das? Das kann ich jetzt nicht sagen, weil ich die genauen Sätze nicht kenne, aber ich rechne es mal grob:
450,- Lebenshaltungskosten
400,- Miete und Nebenkosten
150,- Krankenversicherung
Macht grob über den Daumen 1000,- Euro.
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Genau das braucht man auch hier und eventuell kann man davon sogar ein wenig besser leben als in D. Aber nur ein wenig besser und man muss seine Lebensgewohnheiten entsprechend anpassen. Und das sollte ein regelmäßiges und gesichertes Einkommen sein. Warum 1000,-?
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Fangen wir bei den Unterkunftskosten an:
Da stellt sich die Frage, wo man denn leben will? In Asuncion Innenstadt kommt man mit den 400,- Euro nicht aus. In Städten wie Villarrica, was ich als Landstadt bezeichnen würde, hunderte Kilometer weg von Asu, kommt man sehr gut aus. Im Raum Asu müsste man sich in der Peripherie umsehen, und käme etwa auf den Betrag.
Nun muss man Abstriche bei der Wohnqualität machen. Schimmelbefall kommt hier erstens aufgrund des Klimas sehr viel häufiger vor. Auch wegen schlechterer Bausubstanz. Das Stromnnetz ist hier meist schlechter, Sicherungen werden hier häufiger rausfliegen, es sei denn es wurde gepfuscht. Gepfuscht wird viel! Allgemein gibt es hier sehr viel häufiger Strom und Internetausfälle. Das Internet hat ohnehin nicht die Qualität und Leistung wie in D.
Qualität ist hier in allem ein Problem, weil hier das Prinzip der Gewährleistung und Verbraucherschutz nicht so ein großes Thema ist wie in D.
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Besser wäre es natürlich man würde in den eigenen 4 Wänden wohnen. Wer 35.000 Euro Startkapital besitzt und handwerklich begabt und fleißig ist, kann sich davon ein kleines Häuschen rund 60qm bauen, incl Grundstück. 60 qm klingt klein, ist aber hier Standart. Das Leben findet hier größtenteils draußen auf der Terrasse statt.
Man sollte nicht in den Anzeigen hier im Wochenblatt nach einem Grundstück suchen. Das würd sehr sehr teuer werden. Ich bin immer wieder geschockt, was die Deutschen anderen neuen deutschen Zuwanderern für Grundstückspreise abknöpfen wollen.
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Zu den Lebenshaltungskosten:
Es wird im Internet viel erzählt wie ungeheuer billig hier alles ist. Dem ist NICHT so!
1.) Man sollte seine Lebensgewohnheiten, sein gewohntes tägliches Essen, dahingehend umstellen, dass man sich der örtlichen Küche und den Produkten, die es hier günstig gibt anpassen. Wer auf bekannte Produkte, die er aus deutschen Supermärkten kennt, setzt, wird hier entweder gar nicht fündig oder zahlt einen deutlich höheren Preis wie in D.
2.) Hat man seinen Lebensstil angepasst, sind die Preise für Lebensmittel im Supermarkt etwas, aber nur etwas günstiger, ich schätze so 10 bis 20%, wie in Deutschland. Nicht halber Preis, wie es in so vielen Onlineseiten erzählt wird.
3.) Günstiger bekommt man seine Lebensmittel auf dem Wochenmarkt oder an der Straße. Da muss man aber mehr darauf achten, dass man nicht übers Ohr gehauen wird. Erkennt man dich, anhand deines Aussehens und deinem Akzent als Zugewanderten, bekommst Du höhere Preise genannt. HastDu eine Haushälterin oder eine paraguayische Freundin, dann schicke lieber die einkaufen. Wechselgeld wandert in die Tasche der Haushälterin/Freundin.
4.) Elektronik ist hier meistens teurer, wenn man eine vergleichbare Qualität wie in D haben will oder man bekommt eine deutlich schlechtere Qualität..
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Also, alles in allem, über den Daumen gepeilt, brauchst Du hier genau das Selbe wie in D. Du sparst etwas beim Essen und gibst mehr aus bei allem anderen.
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Krankenversicherung.
Ist ein schweres Thema mit sehr unterschiedlichen Meinungen. Meine persönliche Meinung ist: ich verzichte auf alle Versicherungen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind. ABER, ich bin ein konsequenter Sparer und spare das Geld was ich in die Versicherungen stecken würde, lege es an und im Durchschnitt lebe ich so günstiger.
Zu Geldanlagen und das Ausnutzen von Steuervorteilen habe ich hier schon mehrere umfangreiche Kommentare verfasst. Einfach mal suchen. Wichtig dabei ist, man sollte sich um eine gute Anlagestrategie kümmern und vorbereiten, noch bevor man ausgewandert ist.Das beinhaltet günstige Konten und Wertpapierdepots einzurichten und diesen dann so schnell wie möglich die Auswanderung aus Deutschland bekannt zu geben, damit die Steuerpflicht in D aufgehoben wird.
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Wenn man schon älter ist und schon die ersten Gebrechen sich bemerkbar machen, dann sollte man vielleicht nicht mehr auf eine Krankenversicherung verzichten und wenn man in die Zukunft schaut, wie es mit der eigenen Krankheit wohl weiter gehen mag, sollte man vielleicht auch gar nicht erst aus Deutschland abwandern, denn die gute Krankenversorgung, das rund um Sorglospaket würde man vermissen.
Wer also beispielsweise Diabetiker ist, dem würde ich nicht empfehlen nach Paraguay auszuwandern, es sei denn er ist reich genug, dass er sich das aus eigener Tasche hier finanzieren kann.
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Jobs:
Du wirst hier mit mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit keinen Job finden, wo Du das gleiche verdienst wie in D.
Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Job finden, in dem Du dieses Minimum von 1000,- pro Monat verdienst.
Der aktuelle Mindestlohn liegt hier bei etwa 370,- € im Monat. Viele bekommen nicht einmal den Mindestlohn.
Als Beispiel, bei mir würde jemand den Mindestlohn bekommen + 20% wegen der Deutschkenntnisse. Eine Sekretärin mit guten Deutschkenntnissen den 2,5 fachen Mindestlohn..Eine Putze/Küchenhilfe ohne Deutschkenntnisse den Mindestlohn und eine Sicherheitskraft ohne Deutschkenntnisse den 1,5-fachen Mindestlohn, nachdem diese ihre „Ausbildung“, abgeschlossen hat. Bis dahin bekommt sie nur den Mindestlohn. Das ist keine richtige Ausbildung, sondern ich lasse sie Kurse belegen. Erste Hilfe, Waffenkunde,Selbstverteidigung, rechtliche Grundlagen usw.
Also, alles in allem verdient selbst die Sekretärin mit Deutschkenntnissen keine 1000 Euro.
Dazu muss ich aber sagen, dass ich allen Angestellten eine Unterkunft mit Verpflegung anbiete. Hauspersonal in Einzelzimmern (ist leider gesetzlich vorgeschrieben, Sicherheitspersonal und Landarbeiter in Mehrbettzimmern. Es ist keine Pflicht das inanspruch zu nehmen. Man darf auch zuhause wohnen, aber es gibt keinen Ausgleich.
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Wie gesagt, es ist nicht einfach in Paraguay auf ein Gehalt von 1000,- im Monat zu kommen. Man bringt also entweder ein regelmäßiges Einkommen aus Deutschland mit, z.B. in Form einer Rente oder eines Onlinebusiness oder man sollte ein gutes Konzept haben sich selbständig zu machen und mehr als Ausreichend finanzmittel ein paar Jahre Flaute zu überstehen. Und ein gutes Konzept ist meiner Meinung nach nicht die/das 1000ste deutsche Kneipe/Restaurant/Hotel.
Denn die meisten der deutschen Einwanderer kommen mit dieser Idee hierher und halten sich bestenfalls mehr schlecht als recht über wasser. Die meisten kehren mit Schulden zurück nach D ins soziale Netz, einige finden nicht einmal mehr das Geld für eine Heimreise und verelenden hier oder müssen Verwandte in D anbetteln, um ein Heimreiseticket zu bezahlen.
Die deutsche Botschaft hilft in solchen Fällen NICHT!
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Also überlegt euch eine Auswanderung gründlich!
None
Die Aussage „Ich bin immer wieder geschockt, was die Deutschen anderen neuen deutschen Zuwanderern für Grundstückspreise abknöpfen wollen.“
ist schon richtig. Was auch nicht übersehen darf, dass die Pyer Preisvorstellungen haben die mit der Realität korrelieren. Bei uns in der Stadt sind die Grundstückspreise bei 550.000 G$ / qm. Und die werden auch oft von den Pyer bezahlt. Auf dem Land steigen doe Preise kontinuierlich, wenn das Grundstück nahe an der asphaltierten Straße und/oder es nahe bei der nächsten Stadt liegt. 25-30 Mio. G$ / Hektar sind noch günstige Preise. Der Trend geht mehr in Richtung 40 Mio.
Dass es genug neue Einwanderer gibt, die überhaupt keine Ahnung vom Preisgefüge haben ist nichts neues.
Wer aber meint, dass er mit einem Hektarpreis von 10.000 € und mehr, mitten im Nirgendwo, ein Schnäppchen zu machen, dem ist nicht mehr zu helfen.
Sich mal vorher ein wenig zu informieren, hilft ungemein.
Wichtig ist auch, dass man vermeintliche Helfer sehr kritisch betrachtet und seine Emotion im Griff hat. Das ist wie beim Einkauf im Super, gehe nicht mit leerem Magen einkaufen.
Wer nicht mindestens 100.000 € hat, sollte nicht hierher kommen. Das wird auf die Dauer nichts.
Ich komme im Monat, mit allen Nebenkosten mit 2,5 – 3 Mio. G$ aus, wohne im eigenen Haus. Die Spritkosten bezahlen eh meine Kunden, die sind darin nicht enthalten.
Grüßaugust
Eigentlich haben @xyz und @Onkel Nick schon alles geschrieben.
Kommt immer darauf an, wie man hier leben will. Als Selbstversorger während des Jahres Bananen zum Frühstück, Mittag und Abend kommt sicher günstig, da dann eine ganze Staude günstiger einkaufen kannst. Auch kann man im Bach waschen, nur vertrödelt man etwas Zeit. Aber mit sehr wenig Geld hat man sicher sehr viel Zeit.
Bedenke, auch wenn die Miete in DE viel teurer ist, hier lebst meist in einem Haus. Das heißt, dass sämtliche Reparaturen selbst vornehmen und bezahlen musst. Selbst zur Miete. Bei Einzug zur Miete funktioniert die Hälfte schon mal nicht. Es wurde kurz über die verschimmelten Wände gepinselt. Doch der ist bald wieder da. Der gleiche Komfort, wie in einer Wohnung in DE, kostet hier mehr. Bekommst hier sicher für 400 € minimal ein Haus zu mieten. Wer Pool, Sicherheit, gute Bausubstanz, gute Nachbarn etc. haben will, muss mit mehr rechnen.
Hier gibt es keinen Wettbewerb. Der ganze Chinaschrott kostet überall gleich viel. Musst aufgrund musst Notebock haben, weil dauernd Stromausfälle, den Akku ersetzen: Kostet mehr als in DE, dafür kommt er aus China der Marke Noname. Hält dann auch ca. 14 Tage.
Jobs werden in der Regel innerhalb des Family-Clans vergeben. Niemand wartet auf dich hier, es gibt schon alles. Wenn genug investieren kannst, kannst es mit einer eigenen, guten Geschäftsidee schaffen. Meist wirst aber zu teuer sein für und als die Eingeborenen. Dort wo die zahlungskräftige Käuferschicht lebt, gibt es seine Geschäftsidee wahrscheinlich schon.
Natürlich kannst hierzulande als Arbeiter bei einem Halsabschneider wie @“Johann Moritz von und zu Nassau Siegen“ mit 20 USD Lohn pro Woche überleben. Bekommst noch Kost und Logis grati dazu. Große Sprünge würde ich mir aber nicht erhoffen.
Mit 7 Mio. PYG monatlich lebt es sich hier einigermaßen. Aber auch nur, wenn schon Haus und Auto besitzt. Bedenke, der Eurokurs schwankt, ein Haus bedarf stetiger Instandhaltung, sowie das Auto, welches auch nicht ewig lebt.
Zumal hierzulande einen günstigen, 15 bis 20 jährigen „Halbneuen“ noch gute 10.000 Euro hinlegen musst. Ob er dann noch einmal 20 Jahre hält sei dahingestellt.
Was hierzulande billig ist sind im Allgemeinen die Steuern und Behörden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Steuern bezahlst du, damit die Amigos ein Gehalt haben und, ne, und streichen, kein und. Straßen wie auf dem Mond, Polizei könntest in die Mülltonne treten und ein Feuerchen machen. Aber zum Glück gibt es keine Mülltonnen im Paragauy. Für seine Sicherheit empfehle ich selbst zu sorgen. Da hat auch seine Kosten.
Hier gibt es keine Wälder, wo ohne Pumpaction joggen kannst (betreten verboten). Hier gibt es alles auch, das kostet aber alles auch. Mit wenig Geld kannst eigentlich nur unter dem Mangobaum sitzen oder den ganzen Tag im Plastikstühlchen kleben. Sieht man an den fleißigen Eingeborenen.
Dafür darfst dir hierzulande die Müllgebühr sparen. Musst aber die Kosten für Streichhölzl einberechnen und Abstriche mit der Lebensqualität machen. Denn so schlau wie du sind die Eingeborenen noch allemal. Wenn dir Billigpolarbierbücksenpacks, nen Ghettoblaster 120 dB und wenigstens eine Shwuddeli-Hui-CiDi leisten kannst, merkt hier bald keiner mehr, dass Ausländer bist. Den kannst dann in den Vorgarten stellen und die Zeit mit Leere-Bierbücksentürmchen bauen totschlagen.
Eine Idee ist natürlich, ein Zimmer mehr zu bauen und die 1000-gste Erstvermietung für Ausländer anzubieten. Dann kannst denen auch gleich Beratung anbieten, überteuert die Papiere machen, Haus, Frau, Auto und Finanz-Anlagetipps anbieten. Bedenke, gibt es schon.
Der guten Ordnung sei erwähnt, dass mit genügend Plata hierzulande das Paradies auf Erden bekommst. Aber billig wird es nicht.
Grüßaugust
Wer alles richtig macht, Intelligenz und das nötige Kleingeld besitzt kann es schaffen.
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Hier ein paar Beispiele:
https://www.youtube.com/c/markusamann/videos
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Insbesondere dieses Video kann ich empfehlen, einer, der vieles richtig gemacht hat:
Markus Amann – un Inversor Austriaco en Paraguay
https://www.youtube.com/watch?v=QFZJHla67O0
Tscharlie
Ein absolut geniales Video! Großen Respekt von dem Medico.
Prußia is not yet lost
@Grüßaugust
Nein Kost bekommst du bei mir nicht gratis. Logis aber noch ja nur Strom schon nicht mehr wenn du eine Klimaanlage hast.
Der Mindestlohn beträgt für Städter rund 2.5 Millionen Gs pro Monat, das sind rund 343 €. Diesen muß der Arbeitgeber nichts gratis geben und kann sogar Logis kassieren (also Miete) wenn er will. Kost ist für das Stadtmindestgehalt nicht frei und alles andere auch nicht.
Es gibt einen Landmindestlohn der sich z.Z. auf etwa 233 € beläuft pro Monat. Das ist wenn der Landser Arbeitgeber einen Milchbetrieb oder Viehbetrieb (weniger als 4000 Kopf Vieh) hat – alles was mit Lebensmittelproduktion auf dem Land zu tun hat. Bei diesem Landsergehalt ist Logis und Kost frei. Ich zahle also das Städtergehalt und fange an die Zusatzkosten zu kassieren wie Strom, etc.
Nein sie kriegen bei mir nicht 20 € Wochenlohn sondern 85 € Wochenlohn. Ich fang aber schon an die Ferientage an denen nicht gearbeitet wird auf Landsergehalt herabzusetzen (Ferientage, der halbe Samstag und der Sonntag). Der Paraguayer verdient in der Woche also etwa so viel wie sie in Deutschland pro Tag. Nur so können Aldi, Lidl und Edeka ihnen die spottbilligen Lebensmittel so billig anbieten. Würde der Paraguayer so viel verdienen wie der Deutsche dann kostete ihnen ein 500 Gramm Brot nicht 1.9 € sondern 39 komma neun neun Euro. Soweit können’s mir folgen, oder!?
Die billigen Lebensmittelpreise bei den Discountern in DAChL wird mit reihenweise aufgehängter Bauern in Spanien bezahlt die in den Selbstmord getrieben wurden.
Ich kann nicht mehr zahlen da ich hier eine Maisernte von 780 Kg/ha bekomme wo der deutsche Bauer 10000 Kg/ha bekommt und der ostparaguayische und ukrainische 8000 Kg/ha. Um die Kosten der Maispflanzung zu decken müßte ich mindestens 1700 Kg/ha geerntet haben müssen und hätte dabei noch nichts verdient auch nicht mein eigenes Gehalt. Oder der Preis für den Mais müßte bei rund 0.5 € gewesen sein anstatt die 0.12 € die der deutsche Bauer bekommt. Der deutsche Bauer verdient pro Hektar folgendes: 10000 Kg/ha x 0.12 €/Kg = 1200 €. Die Betriebskosten werden in Deutschland be rund 1000 € angesetzt. So jetzt wissen sie warum die deutschen Bauern dicht machen.
Ich will auch 1200 €/ha verdienen und dazu muß ich folgenden Preis pro Kg Mais verlangen: 780 Kg/ha x 1.6 €/Kg Mais = ~ 1200 €.
Um dasselbe zu verdienen wie der deutsche Bauer muß ich einen Preis pro Kg Mais von 1.6 € bekommen und der Preis den der deutsche Bauer bekommt ist 0.12 €/Kg Körnermais. Dann verdienen wir dasselbe bei ähnlichen Betriebskosten. Ihr Brotpreis muß sich also um das 1233 fache erhöhen bei den Discountern und ich müßte einen 1233% höheren Preis bekommen für den Mais. Dann verdiene ich so viel wie der Bauer in Deutschland.
Der Brotpreisbei Aldi Nord von 1.9 € muß also 1233% steigen. Das wären dann rund 23.5 € die ihr dann in Deutschland für 500 Gramm Brot bezahlen müsstet wenn alles andere konstant bleibt. Anstatt 1.9 € zahlst du nun 23.5 € für dasselbe Brot soll der Mais/Weizen von mir aus dem Chaco kommen.
Deshalb kann ich nicht mehr als Lohn zahlen. Begreifen sie das wenigstens ansatzweise?!
9mm
Die Umstände sprechen für sich. Ein Maisanbau in Ihrer Region ist absolut nich rentabel und es macht überhaupt keinen Sinn in einer Region Mais zu pflanzen, wenn man in einer anderen Region 10x den Ertrag erwirtschaften kann. Das ist die Definition von unwirtschaftlich.
Es wäre also nicht der Preis vom Brot um 1233% zu erhöhen, sondern es wären unrentable Betriebe zu schließen und Arbeitskraft und Resourcen auf die Bereiche zu konzentrieren, wo es sich lohnt. Das nennt man freie Marktwirtschaft.
Der Grund für die niedrigen Lebensmittelpreise in der EU ist auch nicht der „arme“ Bauer in Spanien. Der Grund ist die massive Subvention mit Steuermitteln, weil billige Nahrung für die Maßen genauso wichtig ist wie Fußball und billiges Bier.
Grüßaugust
Ja @Prußia is not yet lost. Kann ich vollkommen verstehen. Der Kleinbauer wird es auch im Paragauy nicht einfach haben, ist schlecht bezahlt, nicht vom Staat subventioniert und bringt hohe Kosten für Bewässerung und Chemikalien. Ich komme nicht vom Fach, aber ich verstehe über den Ansatz hinaus, ein Unternehmer kann seinen Arbeitern schlecht Politikerkorruptionsgelder in Millionen US$-Höhe bezahlen. Während die Bevölkerung wächst, aber keine neuen öffentlichen Spitäler gebaut werden, weil 76% der Staatseinnahmen in der Korruption versickert.
Grüßaugust
Einwanderungswilligen, Informationssuchenden sei versichert, es hat auch viele Vorteile in den Paragauy einzuwandern: bei 30°C Frühstücken, eine nette DÖCHL-Community auf Wochenblatt, keine Steuern auf im Ausland erworbenes Vermögen, nette, hilfsbereite und zuvorkommende Menschen.
Sie müssen bloß ein wenig den gesunden Menschenverstand walten lassen, denn Sie werden hier weder Garantia noch eine rechtliche Handhabe bekommen, wenn Sie im Nachhinein feststellen, dass das was gesagt wurde nicht unbedingt mit dem was gemacht wurde übereinstimmt.
Es gibt im Paragauy selbstverständlich seriöse Rechtsanwälte, Einwanderungshelfer, Unterkünfte, Fahrzeugvermietungen etc. Wenn das Gebäude einer „Rechtsanwaltskanzlei“ wie eine Rechtsanwaltskanzlei aussieht, wie Sie sie kennen, sogar einer Bad-Deutsch bis Deutsch spricht, der oder die Rechtsanwälte eine Reg-No. haben, läuft es auch gut. Das müssen Sie entscheiden, ob ein kleiner Salon mit Schimmelwänden die Bezeichnung Rechtsanwaltskanzlei verdient. Von denen gibt es etliche hier.
Einwanderungs-, Papiere-, Logistik-helfer, die auch eine seriöse Homepage und mehrere Angestellte haben – wie das C-Team – können Sie davon ausgehen, dass die Einwanderung problemlos abläuft. Solche Hilfe wird man auch brauchen, wenn man einen Container hierher bringen möchte. Die übernehmen einem viel Behördengänge. Ich kenne das C-Team nicht persönlich, aber lieber etwas mehr bezahlen, dafür erhält man auch einen guten Service. Ebenso Papiere, die Behördengänge und -abläufe sind hier anders und verstreut, vor allem wenn man nicht gut Spanisch spricht und die Straßen nicht finden kann.
Ebenso Erstunterkunft. Wenn der Vermieter nicht selbst in der letzten Barrake haust oder nur der Lack glänzt, kann man hier durchaus lohnenswerte Objekte finden. Auch wenn in großen Lettern Hilton drauf steht, kann man davon ausgehen, dass der Service stimmt. Das hat aber auch seinen Preis. Viele in Inseraten zu vermietende Objekte in Asuncion kosten gerne mal 2000 USD pro Monat und aufwärts. Wer erst einmal ein Paraguayerhaus mieten möchte und damit leben kann, bekommt das ach schon ab 150 € monatlich. So bekommt man auch Kontakt zu den Eingeborenen und wird auch mal eingeladen. Das ist nicht per se schlecht, bestehlen tun sie die eigenen Mieter nicht. Man muss einfach aufpassen und sich auch anderweitig nach dem ersehnten Grundstück erkundigen. Schnell will der eingeborene Vermieter auch den Mietpreis anheben. Schwierig wird es ohne Mietvertrag, die Kündigung ist dann beidseits auch unproblematisch und das Depot meist weg. Es kann hierzulande durchaus ein Mietvertrag beim Escribano gemacht werden.
Beim Grundstück/Haus müssen Sie selber wissen, ob sie weitab leben möchten. Eventuell eine halbe oder eine Stunde über Wackelpisten wackeln müssen, um nur einmal bei einem Asphalt zu sein. Oder lieber näher einer „Großstadt“, wo man auch fast alles bekommt. Grundsätzlich, je weiter weg im Caco, desto niedriger der Grundstückspreis.
Es gibt auch Barrio Cerrado, Wohnviertel oft mit Sicherheitspersonal inklusive. Die sind relativ teuer. Achten Sie, dass Sie einen Titulo bekommen. Und keinen Untertitulo, freien Zugang zu ihrem Wasser und Stromanschluss haben, die Zufahrt stets versichert ist und auf freien Zugang zu ihren allfälligen Außenmauern. Sie können nie wissen, wer ihr Nachbar sein wird. Der wird keine eigene Mauer basteln lassen, sondern die ihrige verwenden. Dann haben Sie keinen Zugang mehr von der Außenseite. Der muss ja auch Nägel für Wäscheleine einschlagen, irgendwo seinen Müll abfackeln und irgendwo seinen Shwuddeli-Hui 120 dB abschwuddeln. Sie dürfen raten, wo dass das sein wird.
Okay, im Artikel geht es um Lebenserhaltungskosten. Wenn Sie also alle erwähnten Hürden einmal geschafft haben, also sich das Notwendigste angeschafft haben, dann kommen Sie mit wie von @Onkel Nick mit 450 € monatlich Lebenserhaltungskosten durch: Lebensmittel, Strom, Wasser. Kommt darauf an, wenn Sie dann auch nicht stetig die Klima eingeschaltet haben und dauern dem Pool Wasser wechseln.
Privatschulen kostet Sie ab 100€ bis 4000€ monatlich und pro Kind extra. Öffentliche Schule ist kostenlos (7 bis 11 Uhr oder 13 bis 17 Uhr fast täglich).
Hinzu kommt, dass Sie bedenken müssen, dass es zwar viel billig zu kaufen gibt, aber das dann auch nicht lange hält. Im eigenen Haus gibt es also immer etwas zu reparieren/ersetzen.
Die Steuern für Auto sind billig, ab 50 € für Kleinwagen, aufwärts. Ein 3000 ccm kostet dann auch mehr. Wie in DÖCHL auch. Grundstückssteuer sind billig, aber es wird auch nichts getan, außer Gehälter bezahlt. Billig im Sinne, wenn Sie Ihr Geld vom Ausland mitbringen oder eine Rente beziehen. Wenn Sie dieses „billig Steuern“ hierzulande verdienen müssen, dann ist es gar nicht mehr so billig.
Unter dem Strich: Ja, es ist billiger hier als in DÖCHL. Zumal man auch viele Dinge billig bekommt und nicht einmal so schlecht sind. Die Ansätze für Dienstleistung (Mechaniker-Mauerer-Elektriker) sind für den Normalverbraucher niedrig und können durchaus zufriedenstellend ausfallen. Sie müssen einfach alles kontrollieren. Also Ölfilter selbst mal abschrauben und gucken, ob der wirklich neu und ein Japaner ist. Es kann vorkommen, dass der alte Ölfilter lediglich außen ein wenig gereinigt und wieder eingesetzt wurde. Es kann sein, dass man ihnen einen japanischen Ölfilter verrechnet, aber ein chinesischer/koreanischer eingesetzt wurde. Es kann auch sein, dass der Ölfilter gar vergessen wurde wieder einzusetzen oder anzuziehen und bald einmal von selbst abfällt (Beispiele, die sich durch sämtliche Lebensbereiche ziehen). Es gibt hier Leute, die einem absichtlich bescheißen, unabsichtlich, weil sie es nicht besser können und solche, die ihre Sache gut machen. Wie eingangs geschrieben, Sie haben weder Garantie noch rechtliche Handhabe. Das gibt es in DÖCHL auch, aber nicht an jeder Ecke fünf. Viel Glück.
Grüßaugust
Ups: 300 ccm = 3000 ccm Motor
Cabron
Onkel Nick hat mit seinen Ausführungen eigentlich alles angesprochen, es macht wenig Sinn, für mich, nun meinen Senf extra noch dazu zu geben.
Unterstreichen möchte ich aber, es ist nicht billig, hier zu leben, wenn man ordentlich leben will.
Nun kann man sich darüber sicherlich auch streiten, was ist ordentlich leben und was eher nicht.
Aber wenn ich mich an Deutschland orientiere, wie man dort leben kann oder leben muss, wenn man auf Hilfe angewiesen ist, die Gesetze voll nutzt, denke ich nicht, das man mit diesem Betrag hier besser leben kann.
Es ist unter den alten Auswanderern eigentlich nicht strittig, das man hier sehr gut leben kann, wenn man über ausreichende Geldmenge verfügt, die den Lebensstandard sichert.
Muss man hier abreiten, dann muss man sich an die hiesigen Löhne gewöhnen, ehrlich ich könnte es nicht, wollte es auch nicht.
Nur der wirkliche Spezialist, der kann mit einem angemessenen Gehalt rechnen, doch das ist überall so, nur wer kann das von sich sagen, solche In Spezialist zu sein.
Fazit: am besten sollte es wohl sein, wenn seine festen Bezüge hat, nicht mehr arbeiten muß, Rentner ist, über eine ordentliche Rente verfügt, dann kann man gut hier leben.
Hat man dann noch einen Partner der auch so gestellt ist, wird man sich einmal wohl fühlen können.
Thema Versicherungen: Meiner Meinung nach keine Versicherung, aber es sollten dafür Rücklagen vorhanden sein, denn die Versicherungen sind nicht gut, hier. Das einzige was wirklich funktioniert ist “ Bares „.
Prußia is not yet lost
So wie Grüßaugust es beschreibt ist es of mit den Mietern und Vermietern. Ich bin auch Vermieter.
Urplörzlich bekommst ne Beschwerde von der Polizei wegen Ruhestörung deines Miethauses. Dann Zoff mit dem Mieter wenns man ihn sagt mal leiser zu machen. Dann irgendwann Verzug mit Mietzahlungen – er ist nie Zuhause anzutreffen. Dann 3 Monate keine Mietzahlungen und auf einmal meint er er wäre schon vor Monaten ausgezogen. Stromrechnungen offen.
Dann schnell rein mit nem neuen Mieter dem man Unterlaß von Mieterhöhung verspricht wenn er das Haus auf eigene Kosten repariert und neu streicht. Das passiert dann auch ab und an zuverlässig.
In Paraguay ist es üblich daß der Mieter das Haus unterhält denn er oder sein Vorgänger wohnt es ja ab. Ich kümmere mich kaum um die Bausubstanz. Machs doch selbst wenn du was Dezentes willst, sag ich dem Mieter. I laß dafür etwas an Miete nach. Bei einer Mieterin bekam ich ständig deren Teenager Töchter zu sehen die vorgeschickt wurden. Wohl ein dezenter Wink doch die Miete in persönliche Dienstleistungen zu kassieren. Draus wurde dann nix dank unsereins als Vorzeigechristen. Die Frau mit Töchtern war glaube ich die 3. Nebenfrau eines Maschinenchauffeurs die er sich in der Zone hielt. Wenn er in einer anderen Gegend war dann hatte er da auch eine Frau auf Abruf der er die Miete bezahlte. Ditto nochmals eine Nebenfrau in Ostparaguay.
Kein Vermieter wird je so dumm sein den Strom zu zahlen oder wenn die Leitungen gekappt wurden wegen Zahlungsrückständen, diese wieder zu begleichen. Das muß der Nachfolgemieter tun wenn er Strom haben will.
Ich werd auch kein Haus streichen kommen oder was an der Bausubstanz machen. Das kann der Mieter machen wenn er was will. Sie stehlen dir die Bausubstanz (Dachplatten, Schränke, Ziegel, Wasserpumpen, etc) weg wenn sie merken der Vermieter repariwrt alles gleich wenn was ist. Da ist glaube ich eine Zisterne beim Miethaus von der ich keinen Svhimmer hab ob die noch dichthält. Ist sache des Mieters wenn er Wasser haben will (im Chaco gibts keine städtische Wasserversorgung). Die Wasserpumpe muß er selber mitbringen. Diese werden gestohlen. Ohne Dachrinne bekommt er kein Wasser also dürften die noch dran sein.
Grüßaugust
Gemäß Video auf der Homepage von Markus Amann
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El Sistema Medico en Paraguay
https://www.youtube.com/watch?v=1KFWwprG2ZA
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kommt man ohne Krankenversicherung direkt in den öffentlichen Spital.
Mit Krankenversicherung wirst an deinen Spital überführt, zB. IPS.
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Wer ins öffentliche Spital will oder muss, der muss warten.
Dort werden alle gleich behandelt.
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(Mehr) als 50 % der Paraguayer haben keine Krankenversicherung und werden von der öffentlichen Krankenversorgung betreut.
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Dr. Piccolo empfiehlt für Ausländer eine internationale Krankenversicherung abzuschließen, da im öffentlichen Krankheitssystem wertvolle Zeit verstreichen kann, bis man im Ernstfall einen Arzt sieht.
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An dieser Stelle ein Dank an Herrn Amann für diesen informativen und wertvollen DeineTube-Kanal.
Deutsch-Paraguayo
Wenn ich die Kommentare lese, dann frage ich mich, wo Ihr lebt. Das Internet in Asuncion und den angrenzenden Städten ist seit 20 Jahren besser als in Deutschland. Ich habe Glasfaser. Davon träumen in Deutschland die meisten. Die Lebenshaltungskosten kann man weitgehend selbst steuern. Selbst in Asuncion bekommt man für den Gegenwert von 2-3 Euro ein Mittagessen, wenn man nur wenig Geld zur Verfügung hat. Eine private Krankenversicherung bekommt man zum Spottpreis von ca. 50 Euro/Monat bei jährlicher Zahlungsweise (25% Rabatt). Wer sich die Mieten in Asuncion nicht leisten kann, zieht halt in eine Nachbarstadt. Da gibt es gute und günstige Wohnungen. Und ein kleines Haus bekommt man für 500 Euro. Natürlich nur, wenn man sich selbst auf die Suche macht. Wer sparen muss, fährt Bolt, statt ein eigenes Auto. Ich kenne Ehepaare, die leben mit 1.200 Euro/Monat sehr gut. Wenn man Wohneigentum hat, kann man diesen Betrag – bei normalem Lebensstandard – kaum ausgeben.