Familie und Schule seien der Schlüssel zur Suchtprävention

Asunción: Der Leiter des Zentrums für Suchterkrankungen, Dr. Manuel Fresco, betonte, dass Familie und Schule der Schlüssel zur Prävention sowie Früherkennung von Problemen im Umgang mit Drogen seien.

Er wies darauf hin, dass es nicht nur an Behandlungsmöglichkeiten mangelt, sondern dass das Angebot an Arzneimitteln unterteilt sei in: Angebotsebene, bei der es sich um die Anbieter handelt und die Nachfrageebene, bei der es viele Verbraucher gibt.

„Menschen, die dieses Problem seit vielen Jahren haben, akzeptieren es nicht, sie akzeptieren nicht die Möglichkeit, an einem Entzugsprogramm teilzunehmen, also sind sie Patienten, die nicht zusammenarbeiten werden, um an der Behandlung teilzunehmen“, sagte der Arzt.

„Das grundlegende Instrument ist die Prävention, bei der die Familie und die Schule eine wesentliche Rolle spielen. Im Fall von Schulen haben sie eine doppelte Funktion: Erzieherische, wo diesbezügliche Informationen übermittelt werden können und auch eine frühzeitige Diagnose, auf die der Lehrer vorbereitet sein und erkennen muss, wenn ein fleißiger Schüler anfängt, Lernschwierigkeiten zu zeigen. Das bedeutet, dass er ein Drogenproblem oder eine psychische Störung durchmachen könnte“, betonte Dr. Fresco.

„Ein frühzeitiges Handeln setzt voraus, dass er an den psychologischen Bereich der Schule überwiesen wird. Nach erfolgter Diagnose muss die Familie kontaktiert werden, damit er dann die Möglichkeit einer zeitnahen und frühzeitigen Behandlung hat“, betonte er abschließend.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Beitragsbild Archiv

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4 Kommentare zu “Familie und Schule seien der Schlüssel zur Suchtprävention

  1. Das Foto zum Artikel ist genau so stümperhaft wie der Versuch mit dem Artikel irgendjemanden von was? zu überzeugen. Na dann, Prost und rein mit dem nächsten Schoppen…

  2. Oh, das tut mir jetzt aber leid. Der arme Prof. Dr. Dr. Geissenbertchen der Larifari-Parawissenschaften, niemand hat ihn gerne, nicht einmal die Kinderchen. Wollen einfach nicht freiwillig mit ihm zusammenarbeiten müssen, nun kann er in den Medien heulen, Eltern und Lehrer sollen die Kinderchen doch bitte zu ihm bringen. Aber es gibt für alles eine Lösung, soll er am besten einen Spiegel aufstellen, auf seine Couch liegen und weiter heulen. Noch der Diagnose könnte sollte vielleicht wahrscheinlich müsste eventuell er es mal mit arbeiten versuchen. Viel Spaß und frohe Rekonvaleszenz!

  3. In erster Linie ist der Staat dafür zuständiig, das keine Drogen verkauft werden. In zweiter Linie, die Schule. Die Eltern können eigentlich nur Vorbild sein und dem Nachwuchs erklären, das daß “ Scheiße“ ist. Ansonsten formt meist das Umfeld den Menschen.

  4. Vollkommen richtig! Ich will gar nicht wissen in welchem Alter die Kids damit anfangen weil es ja „cool“ ist und je mehr das machen um so größer ist der Druck auf einzelne.
    OT: braucht man für Tattoos sofern man noch minderjährig ist in PY eine Einwilligung der Eltern, falls ja, gibt es genug die das „unter der Hand“ machen? Danke.