Oudenaarde: Eine junge Paraguayerin suchte nach einer besseren Zukunft und zog ins ferne Belgien. Dort lernte sie den Alltag in einem Land kennen, das sie in sozialer Hinsicht als sehr distanziert und kalt empfindet. Trotzdem hat sich ihr Leben wirtschaftlich stark verbessert: Sie besitzt bereits ein eigenes Haus und hat eine Familie gegründet.
Normalerweise hört man von Paraguayern, die ihr Glück im Ausland versuchen, meistens Namen wie Argentinien, Spanien oder die USA. Reporter sprachen jedoch mit einer Frau, die sich in Belgien niedergelassen hat: María José Corrales (37) aus Asunción.
Sie erzählte: „Ich kam Ende 2021 hierher, mitten in der Pandemie. Die Gelegenheit ergab sich einfach. Obwohl ich in Paraguay einen guten Job hatte, sucht man doch immer nach Wegen, um voranzukommen. Ich kam mit nichts in der Hand hierher, aber zum Glück lief es gut für mich. Schon einen Monat nach meiner Ankunft fing ich an, in einem Unternehmen zu arbeiten.“
“Majo“, wie sie meistens genannt wird, sagte: „Diese Organisation hat ihr Büro für ganz Europa und Afrika in der Stadt, in der ich lebe: Oudenaarde. Ich bin seit November 2021 hier, es werden also bald fünf Jahre. Ich habe einen Partner und einen Sohn, der zur Hälfte Belgier ist. Es ist ein bisschen so, als würde man in zwei Welten leben, wenn man das so sagen kann.“
Sie berichtete zudem, dass es im Land nur wenige Paraguayer gebe: „Mit ihnen habe ich fast keinen Kontakt, weil die meisten in der Hauptstadt Brüssel leben und ich weiter nördlich in einer kleineren Stadt wohne. Es ist eine sehr belgische, sehr flämische Stadt mit wenig kultureller Vielfalt. Mein Alltag ist durch und durch belgisch.“
In Bezug auf die Sprache erklärte sie: „In diesem Land werden drei Sprachen gesprochen: Französisch, Niederländisch und Deutsch, je nach Region. Ich hatte ein wenig Französisch gelernt, und als ich das erste Mal hierher kam, war ich in Brüssel, wo diese Sprache gesprochen wird. Aber das Leben hat mich schließlich in die flämische Stadt geführt, in der ich jetzt lebe. Hier spricht man Niederländisch. Ich habe gelernt, es zu sprechen, aber ich beherrsche es noch nicht so fließend, wie ich es gerne hätte.“
„Glücklicherweise wird in dem Unternehmen, in dem ich arbeite, hauptsächlich Englisch gesprochen. Das beherrsche ich perfekt. Deshalb rate ich jungen Leuten immer, diese Sprache zu lernen“, betonte sie.
Abschließend meinte sie: „Ich vermisse meine Familie sehr. Hier gibt es kaum ein Sozialleben, die Menschen sind sehr individualistisch. Ich vermisse auch das Fleisch sehr, denn hier schmeckt es nicht gut. Das paraguayische Asado fehlt mir total; hier werde ich praktisch zur Vegetarierin.“
Die Sterne standen richtig und es geht ihr viel besser
Corrales erzählte, dass sie in Taiwan Internationale Wirtschaft studiert habe: „In viereinhalb Jahren habe ich hier viel mehr erreicht als in zehn Jahren in Paraguay. Ich habe hier sogar schon mein eigenes Haus. Ich arbeite im Bereich E-Commerce und digitales Marketing für die Marken der Samsonite-Gruppe.“
Für Majo hat einfach alles gepasst: „Die Arbeit, die ich in Paraguay gemacht habe, war ähnlich wie das, was ich hier tue. Es war Zufall, dass sie genau in diesem Bereich jemanden in der Nachbarstadt meines jetzigen Wohnorts gesucht haben. Die Arbeitsbedingungen hier sind besser: Man arbeitet nur 37 Stunden pro Woche und wir haben mehr Lebensqualität, um Zeit mit der Familie zu verbringen.“
Wochenblatt / Cronica
















Mister Gaga
Ach, in Belgien gibt es eine paragauyanische Tussie mit Facebock Accout die ihre Familie vermisst und lieber ein wirklich tot Gegrilltes hätte. Interessant, interessant.
Land Of Confusion
Ich wünsche ja jedem, der ehrlich und aufrichtig ist, privates und berufliches Glück. Und das scheint die Frau in Belgien ja gefunden zu haben. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich.
Nur kaufe ich ihr nicht ab, das sie nach 4 Jahren mit vermutlich durchschnitllichem Einkommen ein „eigenes“ Haus besitzt. Niemals. Entweder ist ihr Partner Großverdiener oder Beamter, der sofort Kredite bekommt, oder hat die Immobilie geerbt.
Aber ohne diese Nebeninformation hört es sich nicht mehr so toll an und das Prahlen liegt den Paraguayern ja besonders im Blut.
Sie beklagt das Sozialleben? Dann kann sie ja ehrenamtlich noch was machen, da lernt sie viele Leute kennen.
Also ich persönlich bevorzuge 2-3 tiefe Freundschaften als 50 oberflächliche Bekanntschaften, aber da ist ja jeder anders in der Hinsicht.
Gemeinschaftliche Aktivitäten sind heute dank Smartphone und Asozialen Medien sowieso nicht mehr, was sie mal waren.
zardoz
Es ist bei Frauen normal, dass sie von ihrem Haus sprechen auch wenn sie keinen Cent bezahlt und keinen Ziegel berührt haben. Und mit Auswandern meinen sie Gringo heiraten.
Man muss nicht viel forschen um das herauszufinden. Ich habe einige schon korrigiert und bin natürlich der Böse. Ist mir aber egal. Mann und Frau sind nicht vergleichbar und Frauen sind biologisch Glückskinder, vor allem in der Eu. Da ist Frau sein schon fast alles. Sonst ist da nichts dahinter.
Mister Gaga
„Sie besitzt bereits ein eigenes Haus und hat eine Familie gegründet.“ sagt schon alles. Wahrschenich spricht sie auch stets und immerfort vom „meinem Kind“. Wäre Männerdiskriminierung und Masculozide eine Straftat würde sie dann sehr schnell von „unserem Kind“ auf Facebock posten.
Mister Gaga
„Sie … hat eine Familie gegründet.“ wau, das waren noch Zeiten als es noch einen Simpel zum Familiegründen benötgte. Heutezutage schaffen das dem Bericht zufolge die Frauen ganz alleine.
Übrigens: Haben Sie es bemerkt? Sie kann auch Englisch. Und zwar perfekt.
Wau, also so eine Frau muss ich nicht haben — käme mir wie ein Knilch auf der Tribüne vor — beim Häusle- und Kinderbauen.