Zeit für ein Kaffeekränzchen

Asunción: Allen Notwendigkeiten von Krebspatienten zum Trotz, die im Abgeordnetenhaus darauf warteten, dass die Volksvertreter die Ausweitung des Haushalts beschließen, damit Angehörige ihre lebenswichtigen Medikamente bekommen, wurden sie enttäuscht.

Zumindest weiß man, wo die für die Mehrheit fehlenden Repräsentanten sich während der Sitzungszeit aufhielten. Sie trafen sich zum Kaffeekränzchen im Haus von Ex-Präsident Horacio Cartes, wo an den letzten Feinheiten des Wahltages geplant wurde. Ungeachtet ihrer Menschlichkeit, die sie eventuell haben, sind sie nur Marionetten von HC, also wenn dieser einlädt, darf man nicht fehlen. Damit werden sie nicht entschuldigt, aber solche Chancen um Punkte zu sammeln, sollte man als Repräsentant des Volkes nutzen. Die Sitzung wurde extra auf Montag vorverlegt, damit trotz Wahlvorbereitungen alle dasein können.

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3 Kommentare zu “Zeit für ein Kaffeekränzchen

  1. Uh uh uh, die paragauyanischen Politiker haben etwas neues Lustiges entdeckt. Seit meinem Ausstieg aus dem Flugi am Petit Grosi haben sie stets mit einem oder zwei Daumen nach oben gscheit auf dem Diente de Stockzahn gegrinst. Die neuste Mode scheint nun dies mit dem gestreckten Zeigefinger zu tun. Uh uh uh, ist da nicht wahnsinnig toll. Der große Rumbo hat begonnen im Pargauy. Uh uh uh.

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  2. Ist doch schön, ein Kaffeekränzchen bei einer Person, die vorher von allen, den Anwesenden “ verteufelt“ wurde. Ich habs vorher schon geschrieben, nach der Wahl, kein Schwein kann sich je erinnern, das es vor der Wahl etwas gegeben hat. Das die aber 1 Woche vor der Wahl schon alles vergessen haben, was die dem bösen Cartes angelastet haben, damit hab ich nicht gerechnet. Der Wahlsieg ist sicher, also was solls, Friede, Freude, Eierkuchen, alles geht so weiter wie gehabt nur mit neuem Personal, dessen Kontos gefüllt werden müssen.

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  3. Warum sollten Politik Marionetten, die wie von ihren Marionettenspielern befohlen davon ausgehen, daß auch Paraguay ueberbevoelkert ist Steuergelder dafuer verschwenden Menschen ausserhalb ihrer eigenen Familie Medikamente zu bezahlen? Diese Gelder sind erheblich besser in den privaten Taschen der Politik Amigos aufgehoben? Es ist doch eine nette Geste gegenüber ihren Steuer Sklaven vor der Wahl ein Foto mit erhobenem Zeigefinger posten zu lassen statt mit gestrecktem Mittelfinger?

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