Tödliche Brunnenpumpe

Canindeyú: Vielerorts werden noch Brunnen zur Trinkwasserversorgung genutzt. Jedoch sind die Brunnenpumpen gefährlich, besonders dann, wenn das Gehäuse unter Strom steht.

Ein Mann starb in einem Brunnen, als er ihn sauber machen wollte. Er erlitt einen tödlichen Stromschlag durch die Pumpe. Das Unglück geschah in Villa Ygatimí, Departement Canindeyú.

Patricio Bernal Correa (33), ein Landwirt aus der Gegend von Villa Ygatimí im Departement Canindeyú, starb letzten Samstag, nachdem er beim Hantieren mit der Brunnenpumpe eines artesischen Brunnens einen tödlichen Stromschlag erlitten hatte.

Aus dem Polizeibericht geht hervor, dass Bernal sich im mit Ziegeln ausgekleideten Brunnen befand. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten bat er seine Frau, ihm die angeschlossene Pumpe zu reichen. Als er jedoch das Gerät berührte – offenbar ohne die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zu treffen –, erhielt er den tödlichen Stromschlag.

Die Frau des Opfers, Mirian Franco Martínez (42), schrie um Hilfe und Nachbarn aus der Umgebung kamen zu dem Unglücksort. Zusammen mit der Frau zogen sie die Pumpe aus dem Brunnen und versuchten den Mann zu bergen, hörten aber, dass er ins Wasser fiel. Erst die Feuerwehr konnte das Opfer später aus dem Brunnen holen.

Dr. Floriano Irala, Forensiker der Staatsanwaltschaft von Curuguaty, erwähnte, dass der Tod sofort eingetreten sei.

Wochenblatt / Ultima Hora / Twitter

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4 Kommentare zu “Tödliche Brunnenpumpe

    1. Ja Fi Schalter. Hast Recht, aber wer hier kennt schon die Funktion eines Schutzleiters? Was nutzt ein Fi oder eine Sicherung? Wenn diese pernament abschalten? Also überbrücken und außer Gefecht setzen ist hier die devise. Das die zusammen gedrehten Kabel, mit zu geringem Querschnitt, das Problem sind, will keiner sehen oder können es nicht sehen.

      1. @Eggi:
        FI funzt auch ohne Sicherung und Schutzleiter. Nicht optimal, aber geht.
        Und um nen FI zu ‚überbrücken‘ brauchste schon 2 Kabel 🙂

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    2. Bei der hier verbreiteten Installationstechnik ist ein FI für die Katz, weil es da immer keinen Strom gibt.