Streik des öffentlichen Nahverkehrs wurde als illegal erklärt

Asunción: Nach zähen Verhandlungen mit dem Transportsektor über mehr Zuschüsse und weniger Arbeitszeit erklärte gestern das Vizeministerium für Transport den Streik als illegal und setzte ihn für mindestens 10 Tage aus. Währenddessen kündigten die Busfahrer einen parallelen Streik an, um die Maßnahme zu verdeutlichen. Nach wie vor wird miteinander verhandelt jedoch sind viele Politiker dafür das Geld für Zuschüsse in neue brasilianische Busse mit Klimaanlagen zu investieren und den Dienst zu verstaatlichen oder zumindest der Hauptstadt anzuvertrauen.

Trotz der Ankündigung, dass der Streik illegal ist, wollen die Unternehmer weiter daran festhalten und erklärten, dass das Vizeministerium solche Entscheidungen nicht treffen dürfe.

Der Minister für öffentliche Bauten und Kommunikation, Salyn Buzarquis, wies bei einem Fernsehinterview darauf hin, ein weiteren Metrobus Versuch zu starten. Alle Gesetzgeber die dann gegen den Vorschlag stimmen haben ihre Hände in aktuell agierenden Betrieben und üben Druck aus, dass es weder zu einer Verstaatlichung noch zu einem Metrobus kommt.

Falls es zu keiner Einigung kommt, sind alle staatlichen Organe sowie die Busse der einen Gewerkschaft die nicht an dem Bus teilnimmt einsatzbereit für den Personentransport. Damit soll gezeigt werden, dass das Kräftemessen der Politiker an Gewicht verliert und der Staat die Oberhand behält.

Nach zwei getätigten Umfragen wären Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln zum einen für eine Verstaatlichung des Dientes und zum zweiten für einen höheren Fahrpreis wenn die Qualität besser ist.

(Wochenblatt)

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2 Kommentare zu “Streik des öffentlichen Nahverkehrs wurde als illegal erklärt

  1. Das mit dem Metrobus wird nix werden, denn die Widerstände werden zu groß sein.
    Besser wäre es definierte Bushaltestellen auszuweisen und ein separate Busspur beidseitig einzurichten. Dann wäre die Eusebio Ayala flüssiger zu fahren und die Staus wären stark reduziert.
    Warum hat eigentlich noch keiner über eine Schwebebahn nachgedacht? Die würde aus meiner Sicht am mehr Sinn machen (Strom ist billig, keine Abgase, leiser Betrieb) , denn der Bauaufwand bzgl. dem Umbau der Straßen, um Platz für die Metrobusspur zu machen, würde wegfallen.

  2. Ja wenn man hier Betonpfeiler und Betonträger nach Weltstandards bauen könnte, wär es eine Option, aber dieses Vorhaben dürfte hier in PY wohl kaum zu realisieren sein.