Villarrica: Mit 95 Jahren wurde Lorenzo Ferreira Monges wegen eines Tötungsdelikts an seinem 45-jährigen Schwiegersohn zu 7 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Tat ereignete sich im Jahr 2024 in einem Wohnhaus im Ortsteil Potrero Villar im Distrikt Coronel Martinez (Departement Guairá).
Den Gerichtsakten zufolge tötete Monges seinen Schwiegersohn mit acht Schüssen in dem gemeinsam bewohnten Haus. Während des Prozesses hatte Staatsanwältin Marta Leiva eine Haftstrafe von 8 Jahren gefordert, doch das Strafgericht legte das Strafmaß schließlich auf 7 Jahre fest.
Aufgrund seines hohen Alters wird der Mann jedoch nicht ins Gefängnis müssen. Er wird die Strafe unter den von der Justiz festgelegten Auflagen im Hausarrest absitzen. Der Fall hatte von Anfang an wegen des Alters des Angeklagten und der Verwandtschaftsbeziehung zwischen Opfer und Täter Aufsehen erregt, da beide Verwandte waren und unter einem Dach lebten.
Wochenblatt / Cronica
















Heinz1965
Das was fehlt ist die Geschichte, die zur Tat geführt hat ?
Land Of Confusion
Jetzt darf dieser Greis also da sein Hausarrest absitzen, wo er die Tat vollbracht hat?
Zusammen mit den Angehörigen, die ihn auch noch verpflegen müssen?
Leider fehlt diese Information – diese dumme Gesetz, die egientlich nur alte korrupte Politiker schützt, gehört dringend abgeschafft.
max
wie Heinz sagte, es fehlt der Hintergrund für die Tat. Vielleicht werden jetzt die Angehörigen mit dem alten bestraft.
max
weil die wussten, das der alte nicht bestraft wird, und den Mord selber begangen haben? Wie gesagt, es fehlt Hintergrundwissen.