Wenn die Zeit still steht: Ein Besuch bei der Sonnenuhr

San Bernardino: Zurück zu alten Zeiten und zur Natur, als die Zeit noch still stand. Wer das will, sollte sich vielleicht mal wieder einmal der Sonnenuhr zuwenden, eine antike Methode der Zeitmessung.

So eine Sonnenuhr befindet sich in San Bernardino, ein interaktiver Raum, der als öffentlicher Platz mit Pyramidenbasis konzipiert wurde.

Am 17. Dezember erklärte das Nationale Tourismussekretariat (Senatur) gemäß der Resolution Nr. 1699/2024 die riesige Sonneuhr auf der Plaza de la Amistad des Rotary Clubs in der Stadt San Bernardino zum nationalen touristischen Interesse. Das Projekt stammt von den Architekten E. Lloret und C. Domenech, die diesen interaktiven öffentlichen Raum entwickelt haben.

Der Vorstand des Rotary Clubs San Bernardino erklärte, dass dieser Standort zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden sei, das nicht nur den Ypacaraí-See, sondern auch dieses im April 2024 eingeweihte Werk bekannt mache.

Die riesige Sonnenuhr ist mit der nächtlichen Beleuchtung ein besonderes Highlight und zum urbanen Referenzort geworden, für das Foto oder Selfie, um sich an Ort und Zeit zu erinnern.

Eine seltene Skulptur

Der Präsident des Rotary Clubs San Bernandino, José Fernández, hob die Tatsache hervor und berücksichtigte, dass Sonnenuhren eine Schöpfung ägyptischer Astronomen aus dem Jahr 2550 v. Chr. seien. Das Bemerkenswerteste ist, dass dieses Element ohne Mechanismen und jeglichen Energieaufwand einen außergewöhnlichen formalen und skulpturalen Charakter hat.

„Wir heben unsere Sonnenuhr hervor, denn es gibt keine andere im Land, außer eine kleinere in den Jesuitenruinen von San Cosme und Damián, die etwa aus dem Jahr 1753 stammt. Es gibt auch keine andere in der Region, nur fünf oder sechs Städte auf der Welt haben solche Uhren“, erklärte Fernández.

Wochenblatt / FOCO La Nación

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