Die unproduktivsten Volksvertreter der letzten Legislaturperiode

Asunción: Am Ende der vergangenen 60 Monatsgehälter von rund 10.000 US-Dollar zeigt sich auch wer am meisten dazu beigetragen hat die Gesetzgebung des Landes zu verbessern. Unter diesen war ganz bestimmt nicht Gustavo Cardozo von der liberalen Partei. Dieser hat es trotz einem Amtsschwur nicht geschafft seiner Rolle gerecht zu werden. In 60 Monaten hat er gerade einmal neun Gesetzesprojekte eingereicht wovon lediglich fünf Vorschläge zur Verbesserung der Situation im Land waren. Die anderen vier waren Anträge auf Pensionen für außenstehende Personen.

Dank der Veröffentlichungen des Abgeordnetenhauses kann belegt werden, dass der liberale Politiker nicht am politischen Dasein teilgenommen hat, obwohl genau das seine Aufgabe war.

Allerdings war nicht nur Cardozo so untätig sondern auch Cirila Concepción Cubas de Villaalta (ANR) mit 16 Vorschlägen, Nelson Segovia (PLRA) mit 14 und  Carlos Paoli (Unace) mit 18 Projekten.

Im Gegensatz dazu waren die aktivsten Parlamentarier Óscar Tuma (ANR) mit 152 Gesetzesprojekten, Mirta Ramona Mendoza (PLRA) mit 92, Carlos Soler (PPQ) mit 92, Olga Ferreira de Lopez (PPQ) mit 89 und Fabiola Oviedo (Unace) mit 60.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Die unproduktivsten Volksvertreter der letzten Legislaturperiode

  1. Vielleicht ist diese Unproduktivität besser fürs Volk und so mancher Blödsinn ist uns erspart geblieben.

    In ein paar Wochen ist alles vergessen und die Unproduktiven bekommen, falls nötig, einen Versorgungsjob durch Vermittlung ihrer Partei. Der Dumme ist am Ende immer der Bürger, der diese Schmarotzer erhalten muss.

    Die Politiker (nicht nur in Paraguay) haben es weltweit geschafft, bis auf ein paar Ausnahmen, sich über die Bevölkerung zu setzen, die sie wählt und sich einen Staat im Staat aufzubauen. Allerdings ist dieses Modell ein Modell mit Ablaufdatum.

  2. Kopfschüttler

    Nun ich weiss nicht ob die Quantität entscheidend ist,
    auch die Qualität der Vorlagen sollte eine Rolle spielen!
    Bei einigen „Gesetzesprojekten“ der letzten Jahre kann man sich doch nur an den Kopf fassen.