Paraguay ergreift Maßnahmen und verschärft Grenzkontrollen nach der Festnahme Maduros

Asunción: Die Maßnahme zielt darauf ab, Risiken des Drogenterrorismus vorzubeugen und die nationale Souveränität zu schützen, vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen in Lateinamerika, die das regionale Gleichgewicht stören könnten.

Als unmittelbare Reaktion auf die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte hat die nationale Regierung strenge Einwanderungsmaßnahmen ergriffen, um die Einreise von Personen zu verhindern, die mit seinem Regime in Verbindung stehen. Die Nationale Einwanderungsbehörde kündigte verstärkte Grenzkontrollen an und schloss sich damit regionalen Verbündeten wie Argentinien an.

Die Maßnahmen umfassen umfassende Überprüfungen durch internationale Zusammenarbeit und den Abgleich von Datenbanken, um Verbindungen zur Regierung Maduro, wie Schulden bei der Justiz oder Verbindungen zu illegalen Aktivitäten, aufzudecken. Die Behörde betonte, dass diese Beschränkungen die reguläre Migration nicht beeinträchtigen und der Schwerpunkt weiterhin auf Menschenrechten und geordneter Sicherheit liegt.

Paraguay, dessen Regierung mit der Administration von Donald Trump auf einer Linie liegt, schließt sich mit dieser Haltung anderen südamerikanischen Ländern an. Trump bestätigte die erfolgreiche Militäroperation in Venezuela, bei der Maduro und seine Frau Cilia Flores gefangen genommen wurden, die sich in New York wegen Drogenterrorismus und anderer Verbrechen verantworten müssen. Während einer Pressekonferenz erklärte der US-Präsident, dass sein Team unter der Leitung von Außenminister Marco Rubio den Übergang in Venezuela übernehmen werde.

Migration

Diese Entwicklung markiert einen Meilenstein in der Außenpolitik der USA gegenüber Venezuela und verstärkt den Druck auf den Chavismus. Analysten weisen darauf hin, dass dies die Migration ehemaliger venezolanischer Beamter fördern, die Überwachung in Nachbarländern verstärken und möglicherweise die Region destabilisieren könnte.

Während die USA den Übergang leiten, ist eine Phase der Unsicherheit zu erwarten, die zu einer Neukonfiguration der Allianzen in Lateinamerika führen und eine verstärkte Zusammenarbeit gegen transnationale Bedrohungen fördern könnte.

Wochenblatt / El Nacional

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