Falsche Hilfe? Wie Münzen die Zukunft von Straßenkindern zerstören

Encarnación: Mit dem klaren Ziel, die Kinderarbeit auf den Straßen auszurotten, hat die Stadtverwaltung von Encarnación über das kommunale Jugendamt (Codeni) die Kampagne “No a la monedita“ (Keine Münzen) neu gestartet.

Den Kreislauf durchbrechen

Die Initiative zielt darauf ab, das Bewusstsein der Bürger zu schärfen: Wer Kindern auf der Straße Geld gibt, hilft ihnen nicht langfristig, sondern hält sie in einem gefährlichen Kreislauf fest. Statt “Almosen“ zu verteilen, fordert die Stadt die Bevölkerung auf, solche Fälle den Behörden zu melden. Nur so kann eine institutionelle Begleitung gewährleistet werden, die den Kindern den Zugang zu Bildung, Schutz und ihren grundlegenden Rechten ermöglicht.

Schutz vor Ausbeutung

Die Stadtverwaltung betonte, dass die Kampagne den Zweck hat, die Kinder und Jugendlichen aus prekären Situationen und der Gefahr der Ausbeutung im öffentlichen Raum zu befreien. Es geht darum, das soziale Engagement zu stärken und sicherzustellen, dass die Straße kein Arbeitsplatz für Minderjährige bleibt.

Wochenblatt / Mas Encarnación / Beitragsbild Archiv

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