Gouverneur von Guairá verteidigt sich nach Landung mit rotem Hubschrauber an der Uferpromenade von Encarnación

Encarnación: César Sosa erklärte, dass der Hubschrauber ihm und seiner Familie gehöre und es sich um eine Privatreise handelte. Zudem versicherte er, dass die Landung an der Costanera genehmigt war.

Der Gouverneur des Departements Guairá, César Sosa, reagierte auf die Kritik, nachdem ein Video verbreitet wurde, das ihn bei der Ankunft in einem roten Hubschrauber an der Uferpromenade (Costanera) von Encarnación zeigt. Der Vorfall hatte in den sozialen Netzwerken für Aufsehen und Fragen gesorgt, da ansonsten keiner weiter mit Hubschrauber da landet. Alle nutzen ihre Autos, außer César Sosa.

Sosa erklärte, dass der Flug rein privater Natur war und er zu einem Hotel unterwegs war, das sich im Besitz seiner Familie befindet. „Wir sind nach Encarnación zum Hotel der Familie geflogen. Mein Vater hat mich begleitet. Der Hubschrauber gehört der Familie“, sagte er in einem Radiointerview.

Der Verwaltungschef spielte die Kritik herunter und betonte, dass die Ausübung eines öffentlichen Amtes ihn nicht daran hindere, privaten Aktivitäten nachzugehen. „Kritik ist normal. Ich kann nicht aufhören, Dinge privat zu tun, nur weil ich ein öffentliches Amt innehabe. Kritik wird es immer geben“, stellte er fest.

Ebenso rechtfertigte der Gouverneur die Landung an der Uferpromenade von Encarnación mit dem Argument, dass dies eine übliche Praxis sei und der Ort für derartige Manöver freigegeben sei. „Alles wird der Luftfahrtbehörde Dinac gemeldet“, versicherte er abschließend.

Wochenblatt / El Nacional

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