Asunción: Die Behörden räumen ein, dass es noch keine endgültige Entscheidung über die Auswirkungen auf den Trassenbereich gibt. Die Ministerin für öffentliche Bauarbeiten versichert, dass man eine „minimale Beeinträchtigung“ anstrebe. Bei der gestrigen Sitzung des Ständigen Ausschusses gab es zwar Witze, aber keine konkreten Ergebnisse.
Während eines Treffens des Ständigen Ausschusses mit Vertretern der Exekutive kamen Zweifel über die Auswirkungen des Nahverkehrszug-Projekts auf das Stadion des Club Libertad auf, da sich dieses im geplanten Trassenbereich des Bauwerks befindet. Bisher gibt es keine konkrete Definition darüber, was mit dem potenziell betroffenen Sektor geschehen wird. Bei dem Treffen wurde sogar gescherzt, man könne den Tribünenbereich abreißen.
Die Ministerin für öffentliche Bauarbeiten, Claudia Centurión, erklärte, dass man derzeit an der technischen Planung des Projekts arbeite, einschließlich der Begradigung von Kurven, mit der Absicht, die geringstmögliche Beeinträchtigung zu verursachen, „insbesondere für das Volk der Gumarelos“ (Fans von Libertad). In entspanntem Ton kommentierte sie, dass man den Bau stoppen würde, falls die Trasse durch das Stadion Para Uno des Club Olimpia führen würde.
Den Ausführungen zufolge wird die Bahn parallel bis zum Bereich des Botanischen Gartens verlaufen, wobei ein Teil des Geländes von Libertad betroffen sein könnte. Bisher wurde den Nutzern des Trassenbereichs jedoch noch nicht offiziell mitgeteilt, wie ihre Situation aussehen wird. Am Ende des Treffens erinnerte ein Senator daran, dass niemand im Trassenbereich siedeln dürfe und im Ernstfall ein Rückbau erfolgen müsse. „Pech für Horacio Cartes“, warf der Gesetzgeber Eduardo Nakayama dazu ein.
Wochenblatt / El Nacional














