Vape-Verbot & Naturhaar: Back to Basics am Colegio J.F. Kennedy

Capiatá: Die Schulleitung des Colegio Nacional Presidente John F. Kennedy erinnerte daran, dass die bestehenden Regeln bereits seit 2018 in Kraft sind und in einer Elternversammlung verabschiedet wurden. Einige Schüler entschieden sich deshalb sogar für einen Schulwechsel.

Das Colegio Nacional Presidente John F. Kennedy in Capiatá hat seine Bildungsgemeinschaft zum Schuljahresbeginn erneut auf die geltende Hausordnung hingewiesen. Diese untersagt das Tragen von Piercings, die Nutzung von Mobiltelefonen und Vape-Geräten sowie gefärbte Haare innerhalb der Institution.

In einer Mitteilung in den sozialen Netzwerken informierte die Direktion darüber, dass der Unterricht am Montag, den 23. Februar, planmäßig begonnen hat. In der ersten Woche (23. bis 27. Februar) werden die Schüler in Sportkleidung und T-Shirts erscheinen, um an Integrationsaktivitäten und spielerischen Dynamiken mit Lehrern und Mitschülern teilzunehmen.

Neue Schüler, die noch keine Schuluniform besitzen, dürfen übergangsweise die Uniform ihrer vorherigen Schule tragen.

Die Institution bittet um ein angemessenes Erscheinungsbild. Für Jungen ist ein klassischer Haarschnitt vorgeschrieben, Färbungen sind zu vermeiden. Mädchen werden gebeten, ihr Haar ordentlich frisiert und in natürlichen Farben zu tragen; Färbungen, die vom schulischen Kontext abweichen, sind nicht gestattet. Zudem wurde betont, dass Piercings, Handys und E-Zigaretten auf dem Gelände verboten sind.

Die Direktorin Lisa Portillo erklärte, dass diese Bestimmungen nicht neu seien, sondern seit 2018 bestehen, als die Regeln des Zusammenlebens neu formuliert wurden. Sie wies darauf hin, dass die Hausordnung vor der Einschreibung in Elternversammlungen Punkt für Punkt analysiert wird und die Familien die Bedingungen akzeptieren.

Laut Portillo ist es das Ziel, ein einheitliches Erscheinungsbild zu wahren und das Gemeinwohl der mehr als 500 Schüler zu fördern. Sie betonte, dass keine Rechte verletzt würden, sondern die ganzheitliche Bildung und der Respekt im Vordergrund stünden. In ihrer Funktion als klinische Psychologin suche sie zudem den Dialog mit den Schülern, um über Modetrends und Konsum zu reflektieren.

Obwohl es laut Portillo kaum Widerstand gibt, räumte sie ein, dass in Einzelfällen Schüler nach der Durchsetzung der Regeln an andere Schulen gewechselt sind.

Wochenblatt / El Nacional

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