Kein Vergnügen, sondern Tierquälerei: Warum das neue Gesetz die Gesellschaft spaltet

Asunción: Das Model und die Tierrechtsaktivistin Jessi Franco hat sich für die Verabschiedung des “Ley Canela“ (Canela-Gesetz) ausgesprochen, das ein vollständiges Verbot von lärmintensiver Pyrotechnik anstrebt.

Gegenüber Journalisten erklärte sie, dass Feuerwerk “kein Vergnügen ist, wenn es am Ende Tiere verstümmelt“.

„Soweit ich die Ausführungen der großartigen Diana Camarasa verstehe, geht es darum, unnötiges Leid der Tiere durch Pyrotechnik zu verhindern. Viele Hunde und andere Tiere erleben Feuerwerk als eine Situation extremer Angst, und in Fällen wie dem von Canela können sie sogar schwerste Verletzungen erleiden. Dieses Gesetz zielt darauf ab, sie zu schützen und ein verantwortungsbewussteres Miteinander zu fördern“, sagte sie.

Franco hob die Notwendigkeit hervor, dass diese Initiative verabschiedet wird. „Es ist ein notwendiger Schritt für eine empathischere und verantwortlichere Gesellschaft. Es schützt nicht nur Tiere, sondern nützt auch Kindern, älteren Menschen, Menschen mit Autismus und Kranken, die ebenfalls unter dem extremen Lärm der Pyrotechnik leiden“, drückte sie aus.

„Seit Jahren fordern viele Menschen und Organisationen strengere Regulierungen. Jedes Jahresende sehen wir entlaufene Hunde, verletzte oder durch Panik gestorbene Tiere. Das war eine überfällige Schuld gegenüber einer Gesellschaft, die sich des Tierwohls immer bewusster wird“, erklärte sie.

In Bezug auf saftige Geldstrafen sprach Franco zudem von härteren Sanktionen gegen Unverantwortliche. „Ebenso wichtig wäre gemeinnützige Arbeit in Tierheimen oder Aufklärungskampagnen, denn Bildung und Empathie sind grundlegend, um diese Realität zu verändern“, schloss sie ab.

Wochenblatt / Popular

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