„Die Partei von innen heraus verändern“

Ciudad del Este: So wie einst Parteifunktionäre mit Reformen im Kopf die SED von innen heraus ändern wollten, scheinen nun Akteure von Honor Colorado in der Partei Cruzada Nacional von Paraguayo Cubas intern Sabotage betreiben zu wollen. Payo Cubas entschied sich deswegen zu einem krassen Schritt.

Der Anführer von Cruzada Nacional, Paraguayo „Payo“ Cubas, hat beschlossen, seine Vorkandidatur für den Stadtrat von Ciudad del Este niederzulegen. Hintergrund sind Vorwürfe über eine mutmaßliche politische Infiltration innerhalb seiner Partei.

Die Entscheidung wurde vom Bevollmächtigten der Gruppierung, Stilber Valdéz, bestätigt. Gegenüber dem Radiosender 780 AM stellte dieser klar, dass Cubas trotz des Rücktritts weiterhin das politische Bündnis mit der Partido Liberal Radical Auténtico (PLRA) unterstützen werde.

Valdéz bezog sich zudem auf eine interne Anzeige, die auf die Existenz einer neu formierten Gruppe innerhalb von Cruzada Nacional hindeutet, deren Mitglieder dem „Cartismo“ (der Strömung um Ex-Präsident Horacio Cartes) nahestehen sollen. Seinen Angaben zufolge verfüge dieser Sektor über externe finanzielle Unterstützung mit dem Ziel, Einfluss innerhalb der Parteistruktur zu gewinnen.

Dem dargelegten Bericht zufolge existieren derzeit zwei Strömungen innerhalb der Partei: die Bewegung „Solución“ unter der Führung von Cubas und eine neu aufkommende Gruppe, die laut den Vorwürfen darauf abzielt, die aktuelle Führung zu verdrängen.

Der Bevollmächtigte behauptete, die Absicht dieses Sektors sei es, den Exekutivrat zu übernehmen, Cubas von der Parteileitung auszuschließen und die Struktur von Cruzada Nacional von innen heraus zu schwächen.

Wochenblatt / El Nacional

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