Asunción: Der Ökonom Wildo González vertrat die Ansicht, dass die derzeitige Preisstabilität in Paraguay ein “prekäres Gleichgewicht“ darstellt. Er wies darauf hin, dass die Annäherung der Inflation an das Ziel der Zentralbank von Paraguay (BCP) nicht auf eine effektive Geldpolitik zurückzuführen sei.
Wie er erklärte, werde diese Situation hauptsächlich durch eine Aufwertung des Guaraní vorangetrieben. Diese resultiere aus operativen Mängeln und vorübergehenden Kapitalflüssen – Faktoren, die nach seinem Ermessen auf Dauer nicht haltbar sein könnten.
Zudem warnte er davor, dass die Abhängigkeit von konjunkturellen Elementen zur Inflationskontrolle wirtschaftliche Schwachstellen schaffen könnte, sollten sich die finanziellen Rahmenbedingungen oder das Wechselkursumfeld ändern.
Wochenblatt / Megacadena
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