Asunción: Am frühen Samstagmorgen (16. Mai) hüllte dichter Nebel weite Teile des Landes in ein gespenstisches Grau. Doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Während es tagsüber mit Höchsttemperaturen zwischen 22 und 27 °C noch mäßig warm bleibt, braut sich im Hintergrund bereits eine gefährliche Wetterlage zusammen. Am Abend dreht der Wind auf Südost – und dann schlägt das Wetter gnadenlos um.
Die Meteorologen schlagen Alarm: Die Regenwahrscheinlichkeit schießt landesweit in die Höhe. Mächtige Gewitterzellen formieren sich und drohen vor allem den Norden und Osten des Landes mit schweren Unwettern zu überrollen. Es wird mit extremen Niederschlagsmengen von bis zu 80 mm gerechnet. Dazu peitschen heftige Windböen mit Geschwindigkeiten von rund 80 km/h übers Land, und es besteht akute Gefahr von Hagelstürmen.
Während der Norden noch den gesamten Sonntag (17. Mai) mit den Wassermassen und der Instabilität zu kämpfen hat, deutet sich erst für Montag eine leichte Entspannung an. Doch die nächste Hiobsbotschaft lässt nicht lange auf sich warten: Eine antarktische Kaltfront überrollt das Land. In den kommenden Tagen stürzen die Temperaturen regelrecht ab. Die Höchstwerte schaffen es kaum noch über magere 19 °C, während die Nächte mit bitterkalten Tiefstwerten von unter 10 °C für einen eisigen Schock sorgen. Der Winter klopft mit aller Macht an die Tür.
⛈️Boletín Meteorológico Especial por Sistema de Tormentas.
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Fecha: 15/05/2026
Hora: 15:50 h. pic.twitter.com/X1QRBPjXXz— Dirección de Meteorología e Hidrología – DMH (@DMH_paraguay) May 15, 2026
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Goldknopf
Dachte immer, die Arktis ist am Nordpol. Ok, dann hat der Polsprung wohl über Nacht stattgefunden und er ist jetzt im Süden, sodass wir also mit der arktischen Kaltfront rechnen müssen.
Und eisige Temperaturen bei 10 Grad Celsius? Wahrscheinlich gefriert das Wasser in Paraguay bereits bei über 10 Grad.
Naja, viel Spaß noch bei der weiteren Lektüre.