DINAC versucht, Flüge nach Miami freizugeben und stellt klar, dass Verhandlungen „normale Praktiken“ sind

Asunción: Der Leiter der Behörde, Nelson Mendoza, bestätigte wichtige Treffen mit der Fluggesellschaft Gol, um die aufgeschobene Route reaktivieren zu können. Gleichzeitig verteidigte er die wirtschaftlichen Anreize der Regierung und hob Verbesserungen am Hauptflughafen des Landes hervor.

Nelson Mendoza, Präsident der Nationalen Direktion für Zivilluftfahrt (DINAC), äußerte sich zur Situation der Direktflüge zwischen Asunción und Miami – einer Route, die nach ihrer jüngsten Verschiebung aufgrund von Fragen zur Reichweite und Treibstoffkosten für Diskussionen gesorgt hatte. Der hohe Beamte versicherte, dass die Verhandlungen weiterhin im Gange sind.

In Bezug auf Informationen über ein mutmaßliches Angebot von 5 Millionen US-Dollar an American Airlines, um diese Route zu betreiben, erklärte Mendoza, dass solche Verhandlungen im internationalen Markt zu den „normalen Praktiken“ gehören, um den Einzug von Fluggesellschaften in das Land zu fördern.

Der Leiter der Luftfahrtbehörde stellte klar, dass die DINAC „einen Schritt zu Seite“ machen muss, wenn es darum geht, die Rentabilität rein wirtschaftlicher Angelegenheiten zur Anlockung von Fluggesellschaften zu bewerten, da die Institution nicht für die endgültige Entscheidung über derartige Vereinbarungen zuständig ist.

Um zu versuchen, den Betrieb freizugeben, kündigte Mendoza an, dass Vertreter der Fluggesellschaft Gol Treffen mit hochrangigen Regierungsbehörden abhalten werden. Das Ziel ist es, tragfähige Alternativen für die Freischaltung der infrage stehenden Verbindung mit dem nordamerikanischen Land zu finden.

Die ursprüngliche Route von Gol, die als Rio de Janeiro–Asunción–Miami mit einer Boeing 737 MAX 8 geplant war, wurde Ende April wegen technischer Einschränkungen bei der Reichweite verschoben. Diese hätten dazu geführt, den Sitzplatzverkauf auf 150 zu reduzieren oder aufgrund der hohen Treibstoffpreise technische Zwischenlandungen einlegen zu müssen.

Abschließend hob Mendoza hervor, dass wichtige Verbesserungen an der Infrastruktur des Internationalen Flughafens Silvio Pettirossi durchgeführt werden. Das wichtigste Luftfahrtdrehkreuz des Landes behält die Sicherheitszertifizierung der US-amerikanischen Transportsicherheitsbehörde (TSA) bei, während man darauf wartet, dass die regelmäßige Flugverbindung realisiert wird.

Wochenblatt / Ñanduti Diario Digital

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