Cartes‘ Reisepläne und internationale Beziehungen

Asunción: Der Präsident der Republik ließ über den Außenminister mitteilen, dass er am kommenden Montag und Dienstag nach Santiago de Chile reisen wird, um sich mit Präsident Sebastian Piñera zu treffen. Für den 21. und 22. September wird Cartes zur Generalversammlung der UNO nach New York, USA, reisen, wo ein Treffen mit dem Präsidenten Barack Obama stattfinden soll. Bei seinem Aufenthalt soll auch ein Termin für ein Treffen mit José Mujica in Montevideo, Uruguay vereinbart werden. Am Ende des Monats jedoch ist Paraguays Staatschef schon zu einem Staatsbesuch bei Dilma Rousseff in Brasilien eingeladen.

Innerhalb der letzten Tage beantragten der Inselstaat Kuba und Ecuador erneut einen Botschafter nach Paraguay zu entsenden, was auf eine vollkommene Normalisierung der bilateralen Beziehungen nach der Amtseinführung von Horacio Cartes hinweist. Einige Nachbarländer haben ihre Botschafter schon wieder zurück nach Asunción entsendet.

(Wochenblatt)

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5 Kommentare zu “Cartes‘ Reisepläne und internationale Beziehungen

  1. Wie kommt das nur, dass sich Länder wie Equador, Cuba, Venezuela und andere Länder danach reißen sich mit Cartes an einen Tisch zu setzen, obwohl Er hier nach Meinung von einigen Kommentatoren als Krimineller abgestempelt wurde.
    Wie passt das zusammen, sind das etwa auch Kriminelle?

  2. Tja, einerseits heißt’s ja: „Gleich und Gleich gesellt sich gern“
    und andererseits
    haben die alle den gleichen Boss (ja, auch Cuba).
    Immerhin ist mit Cartes nun auch Paraguay wieder ziemlich auf Linie und darf in der großen panamerikanischen Sandkiste mitspielen.

  3. tja werter Robert, diese Länder sind noch weisse Flecken auf der Exportlandkarte von Cartes Zigarettenimperium.
    Oder glaubst Du etwa irgendein ein Land auf der Welt wäre auf PY angewiesen, das mal gerade 6 Mio Einwohner hat und verschuldet ist bis über beide Ohren.

  4. nun, Herr Cartes muß sich bei Herrn Obama seine Direktiven abholen nach denen er hier Politik zu machen hat. Immerhin steht auch Paraguay noch immer unter dem Oberbhefehl der USA seit es dem Deutschen Reich 1945 den Krieg erklärt hat. Diese Unterstellung endet erst mit einem Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich. Das Deutsche Reich aber ist, bestätigt durch ein Bundesverfassungsgerichtsurteil, mangels Organisation nicht handlungsfähig. Somit kann auch kein Friedensvertrag ausgehandelt und die Unterstellung Paraguays und weiterer 146 Staaten nicht aufgehoben werden. Eine sehr vorausschauende Strategie der USA. So wird man eben Weltmacht und bleibt es auch. Mal sehen, was Herr Cartes in den nächsen Jahren machen darf. Sicherlich nicht die sozialen Unterschiede zwischen der immer reicher werdenden kleinen Oberschicht und der Mehrheit des Volkes ausgleichen.