Asunción: Die Organisation SOMOSGAY bereitet für diesen Samstag ihren traditionellen CSD vor – die diesjährige Ausgabe steht unter dem Zeichen der Solidarität. Ziel ist es, Lebensmittel und Hilfsmittel zu sammeln und diese anschließend zu spenden.
SOMOSGAY bestätigte, dass die Teilnehmer für Samstag, den 20. Juni, um 14:00 Uhr auf dem Freiheitsplatz (Plaza de la Libertad) in Asunción zur „Solidaritäts-CSD 2026“ und dem anschließenden Demonstrationszug zusammenkommen sollen.
Der eigentliche Umzug soll um 16:00 Uhr beginnen und durch das Stadtzentrum der Hauptstadt führen; um 17:00 Uhr folgt dann die „Solidaritäts-Messe zum CSD“, wie die Organisation mitteilt.
In diesem Jahr werden insbesondere Werkzeuge, Kleidung, traditionelle paraguayische Lebensmittel sowie haltbare Grundnahrungsmittel als Spenden erbeten.
Der CSD im Jahr 2026
Die gesammelten Güter werden der indigenen Gemeinschaft Takuapu Mirî in Villeta, dem Gemeindezentrum „Artista Róga“ im Stadtteil Bañado Sur sowie weiteren Einrichtungen aus dem Netzwerk TEKOHARÂ gespendet.
„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, unsere Gemeinschaften und Familien zu begleiten – auf unserem Weg, der erneut für die Freiheit aller Menschen in allen Teilen des Landes eintritt“, heißt es in der Mitteilung der Organisation.
Zum Hintergrund des Demonstrationszugs erinnert SOMOSGAY: „Wie in jedem Juni seit 1970“ gedenkt die weltweite Bewegung für sexuelle Befreiung und die LGBTQ+-Gemeinschaft dem Abend des 28. Juni 1969. Damals erhob sich die Gemeinschaft im New Yorker Lokal Stonewall Inn gegen die Polizei – in einem Staat, der zu jener Zeit über eine der stärksten Polizeipräsenzen in der Geschichte verfügte.
„Unsere Regenbogenfahne stand schon immer für Vielfalt, Vielstimmigkeit und Hoffnung. Die Hoffnung auf eine bessere Welt entsteht und lebt von der Solidarität – von der selbstlosen gegenseitigen Unterstützung, für die unsere Gemeinschaften einstehen“, so die Erklärung.
Wochenblatt / Abc Color















