Encarnación: Die Lungenfachärztin Perla Rolin äußerte ihre Besorgnis über den zunehmenden Konsum von E-Zigaretten (Vapes) bei Jugendlichen und Erwachsenen, insbesondere bei Eltern, die diese Geräte als vermeintliche Alternative zur herkömmlichen Zigarette nutzen.
Die Spezialistin wies darauf hin, dass in den medizinischen Sprechstunden längst nicht mehr nur junge Konsumenten anzutreffen sind, sondern auch deren eigene Eltern. Diese Situation hält sie für alarmierend, da sie die Praxis innerhalb des Haushalts normalisieren und dazu beitragen kann, dass noch mehr Jugendliche diese Gewohnheit annehmen.
Rolin erklärte, dass viele Menschen fälschlicherweise glauben, E-Zigaretten seien weniger schädlich oder stellten eine Methode dar, um mit dem Rauchen aufzuhören. In Wirklichkeit enthalten sie jedoch Substanzen, die das Atmungssystem schädigen und eine Abhängigkeit erzeugen können.
Die Medizinerin forderte dazu auf, Aufklärung und Prävention sowohl in den Familien als auch in den Bildungseinrichtungen zu verstärken, um eine weitere Verbreitung dieser Geräte zu verhindern. Zudem empfahl sie, sich an medizinisches Fachpersonal zu wenden, um das Rauchen durch sichere und wissenschaftlich anerkannte Methoden aufzugeben, anstatt auf Alternativen zurückzugreifen, die ebenfalls ein Gesundheitsrisiko darstellen.
Wochenblatt / Mas Encarnación / Beitragsbild Archiv















