Nach schwerem Vorfall: Gesetzgeber planen strengere Regeln für den Verkauf von Feuerwerkskörpern

Asunción: Der Abgeordnete der Colorado-Partei, José Rodríguez, der Initiator der Initiative “Canela“, teilte mit, dass das Projekt vor zwei Monaten vorgelegt wurde und in etwa 15 Tagen im Plenum der Abgeordnetenkammer analysiert werden soll.

Der Vorschlag zielt darauf ab, die Herstellung, den Verkauf und die Verwendung von lautstarker Pyrotechnik mit hoher Sprengkraft zu regulieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei darauf, Minderjährigen unter 18 Jahren den Zugang zu verwehren, da die Handhabung mit schwerwiegenden Risiken verbunden ist.

Das Projekt trägt den Namen “Canela“ in Anlehnung an eine Hündin, der nach der Explosion eines Feuerwerkskörpers vom Typ “Cebollón“ (einem in Paraguay verbreiteten, hochexplosiven Böller) der Unterkiefer abgerissen wurde – ein Vorfall, der den Anstoß für die Ausarbeitung des Gesetzes gab.

Wie der Abgeordnete erklärte, liegt das Dokument der Kommission für Tierschutz und Tierverteidigung bereits zur entsprechenden Stellungnahme vor. Rodríguez warnte, dass die mangelnde Regulierung jedes Jahresende zu zahlreichen Verletzungen wie Fingeramputationen und Augenschäden führt, ganz abgesehen von den Auswirkungen auf Tiere durch den Lärm der Pyrotechnik.

Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv

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