Asunción: Juni-Wahnsinn auf zwei Kontinenten: Während sich die Menschen in Deutschland bei einer brutalen Hitzewelle im Freibad abkühlen, erlebt Paraguay den kältesten Tag des Jahres. Auf einem Luftwaffenstützpunkt im Chaco krachte das Thermometer jetzt sogar unter die Null-Grad-Grenze!
Wer aktuell aus Deutschland nach Paraguay blickt oder Familie in der Heimat hat, reibt sich ungläubig die Augen: Es herrscht die absolute verkehrte Welt! In Deutschland stöhnen die Menschen unter einer gnadenlosen Sommer-Hitzewelle, während wir hier in Südamerika buchstäblich im Gefrierfach sitzen und uns den Allerwertesten abfrieren.
Eis-Schock im Chaco: Rekord-Minuswerte gemessen
Am heutigen Mittwochmorgen (24. Juni) erreichte die polare Kaltfront, die Paraguay seit Tagen fest im Griff hat, ihren vorläufigen, eisigen Höhepunkt. Die Direktion für Meteorologie und Hydrologie meldete einen absoluten Jahresrekord: Auf dem Luftwaffenstützpunkt Nueva Asunción im Departamento Boquerón (Chaco) stürzten die Temperaturen auf extreme -1,4 °C!
Der paraguayische Chaco – eigentlich bekannt für seine sengende, tropische Hitze – hat sich über Nacht in eine Eiswüste verwandelt. Und ein Ende des großen Zitterns ist vorerst nicht in Sicht.
Keine Entwarnung: Das große Bibbern geht weiter
Die Meteorologen warnen, dass die eisigen Morgen- und Nachtstunden mindestens bis Freitag anhalten werden. In weiten Teilen Paraguays pendeln die Tiefstwerte gerade einmal zwischen 1 °C und 2 °C. Wer auf ein schnelles Ende der Frost-Periode hofft, wird enttäuscht: Ein minimaler Temperaturanstieg am Wochenende sorgt nur für kurze Entlastung, bevor am Montag direkt die nächste Kaltfront mit fiesem Südwind anrollt.
Während man in Deutschland also bei weit über 30 °C den Ventilator anwirft, hilft in Paraguay aktuell nur eins: Die dickste Winterjacke aus dem Schrank holen, die Heizung (falls vorhanden) aufdrehen und den heißen Mate-Tee extralang ziehen lassen!
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