Psychologen und Ermittler im Chaco: Was steckt hinter dem plötzlichen Massen-Einsatz der Staatsanwaltschaft?

Filadelfia: Ein technisches Team der Direktion für ethnische Rechte der Staatsanwaltschaft ist in den Chaco gereist, um eine Reihe von Arbeiten vor Ort durchzuführen. Dazu gehören Bestandsaufnahmen in den Gemeinschaften, Interviews, Versammlungen mit indigenen Einwohnern sowie psychologische und sozio-ökologische Gutachten.

Die Delegation der Staatsanwaltschaft, die zur Dokumentation der Aktivitäten von Mitarbeitern der Presse- und Kommunikationsabteilung begleitet wurde, ließ sich an verschiedenen Punkten im Departement Boquerón nieder. Ziel ist es, laufende Ermittlungen weiterzuverfolgen und die institutionelle Unterstützung in den indigenen Gemeinschaften zu stärken.

Während der Einsatztage besuchten die Beamten verschiedene indigene Gemeinschaften, darunter Yalve Sanga, Campo Largo, Campo Nuevo und Tiberia, sowie weitere Siedlungen wie Cacique Elim, Campo P., Uj’e Lhavos, Lloria, Betania, 10 de Febrero, 2 de Enero und Yacacvot.

In jeder dieser Ortschaften wurden Befragungen von Gemeindevertretern durchgeführt, Gutachten von Betroffenen im Rahmen verschiedener Verfahren erstellt und technische Maßnahmen im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungsprozessen abgewickelt.

Die Präsenz vor Ort ist Teil der Arbeit der Direktion für ethnische Rechte. Diese zielt darauf ab, den Zugang zur Justiz in indigenen Gemeinschaften des paraguayischen Chaco zu verbessern und die staatliche Unterstützung in schwer zugänglichen Gebieten zu gewährleisten.

Wochenblatt / adn digital

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