Der tiefe Fall des Ex-Weltmeisters: Während Paraguay tanzt, versinkt Berlin im Frust-Chaos

Asunción: Das historische Weiterkommen der paraguayischen Nationalmannschaft in das Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 hinterlässt zwei völlig gegensätzliche Realitäten: Riesige Party in Asunción, Ausschreitungen in Berlin.

Während ganz Paraguay einen von der Exekutive per Dekret ausgerufenen Nationalfeiertag feiert, sitzt der Schmerz über das WM-Aus in Deutschland tief in der Fangemeinde – in der Hauptstadt des teutonischen Landes kam es zu vereinzelten Ausschreitungen.

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Frustrierte einheimische Fans lieferten sich in mehreren Berliner Fanzonen und Public-Viewing-Bereichen Straßenschlachten. Die extreme Enttäuschung verwandelte die Atmosphäre in ein feindseliges Szenario, was die Polizei dazu zwang, ein Großaufgebot an Sicherheitskräften zu mobilisieren, um die Konfliktherde aufzulösen.

Berichten internationaler Medien zufolge übernahm die Nervosität direkt nach dem Schlusspfiff gegen die Albirroja die Kontrolle über Gruppen deutscher Fans. Die Sicherheitskräfte griffen jedoch schnell ein, um die kleineren Vorfälle einzudämmen und zu verhindern, dass die Situation in den Berliner Vierteln weiter eskaliert.

Der Abgrund zwischen beiden Ländern

In Asunción und den wichtigsten Knotenpunkten Paraguays explodierten die Straßen förmlich in massiven Feierlichkeiten, Autokorsos und Jubelstürmen. Der historische sportliche Triumph sorgte für eine absolute Partystimmung – im krassen Gegensatz zur tiefen Trostlosigkeit beim viermaligen Weltmeister.

Wochenblatt / Hoy / Instagram

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1 Kommentar zu “Der tiefe Fall des Ex-Weltmeisters: Während Paraguay tanzt, versinkt Berlin im Frust-Chaos

  1. Wer Paraguay als „kein Gegner“ und „drittklassig“ diffamiert, muss sich nicht wundern, dass es scheppert, wenn es anders kommt. Deutschland lebt von der Vergangenheit. Und ein Manuel Neuer ist mit 40 eben nicht mehr der charismatische Typ, der er vor 16 Jahren war. Jeder muss seine Grenzen erkennen. Und ein Joshua Kimmich hat als Kapitän keine Akzente gesetzt. Auch Rüdiger fällt mehr durch sein Glaubensbekenntnis auf, als durch erstklassiges Fußball. Und in der Vorbereitungszeit sind die „Deutschen Adler“ omnipräsent im Werbefernsehen und in Talkshows. Fußball wird aber auf dem Rasen gespielt. Und hier war eben die Albiroja die glücklichere Mannschaft. Ob wir noch mal so ein Fußballwunder erleben, kann ich nicht sagen. Schweden und Frankreich sind härtere Nüsse. Aber wünschen würde ich es mir allemal….

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