Hernandarias: Auf dem Sendero del Jaguareté (Jaguar-Pfad) des Umweltzentrums Tekotopa von Itaipú in Hernandarias wurde eine Sicherheitsübung für den Fall eines Tierausbruchs durchgeführt.
Wie das binationale Wasserkraftwerk mitteilte, fand die Aktion am vergangenen Montag statt, um die geltenden Sicherheitsprotokolle auf die Probe zu stellen. Zudem sollte das Bewusstsein dafür geschärft werden, wie wichtig aktualisierte Verfahren sind, die sowohl den Schutz der Tiere als auch der Menschen vor Ort garantieren.
Bei dieser Gelegenheit arbeitete man mit Schauspielern der Gruppe Aura Entrenamiento Actoral zusammen. Diese schlüpften in die Rolle von Pfad-Besuchern und simulierten den Ausbruch eines Tapirs – ein Szenario, das als hochkomplex eingestuft wird.
Während der Übung wurden gleichzeitig die Notfallprotokolle für Tierausbrüche, medizinische Notfälle und vermisste Personen aktiviert. Diese Synchronisation ermöglichte es, die Leistungsfähigkeit des Notfall-Aktionsplans (PAE) in einem realen Stressszenario zu bewerten. Dabei wurden die Reaktionsgeschwindigkeit des Teams beim verhaltensbiologischen Einfangen des Tieres sowie die Effizienz der Notfallbrigade bei der Ersten Hilfe gemessen.
Ebenso bot die Initiative die Möglichkeit, die Koordination des Personals zu überprüfen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren, die nur in der Praxis sichtbar werden. Jede gesammelte Erkenntnis wird dazu dienen, Details nachzujustieren und weiterhin einen sicheren Raum für Fauna und Menschen zu gewährleisten.
Die vom Beobachterteam vor Ort gewonnenen Informationen fließen nun in eine Analysematrix ein. Nach diesem Prozess soll die Disziplin innerhalb des Funknetzes optimiert werden. Zudem werden die Logistik der Evakuierungswege auf den Pfaden angepasst und die perimetrische Sicherheit an den technischen Zugängen verstärkt.
Ziel ist es, die aktuellen Verfahren im Umweltzentrum Tekotopa an den höchsten internationalen Standards für Risikomanagement in Naturschutzzentren auszurichten.
Wochenblatt / Hoy















