Celeste Amarilla behauptet, der einzige „Erfolg“ von Leite in den USA sei die Aufhebung der Sanktionen gegen HC gewesen

Asunción: Die liberale Senatorin stellte die Amtsführung von Gustavo Leite als Botschafter Paraguays in den Vereinigten Staaten in Frage und erklärte, der Staat habe über 2,1 Milliarden Guaranies für eine Mission ausgegeben, die ihrer Ansicht nach keine Ergebnisse für das Land erbracht habe.

Die liberale Senatorin Celeste Amarilla hatte am Mittwoch die Amtsführung von Gustavo Leite als Botschafter Paraguays bei den Vereinigten Staaten scharf kritisiert, nachdem der ehemalige Diplomat nach dem Ende seiner Tätigkeit in Washington seinen Sitz im Senat wieder eingenommen hatte.

Die Senatorin erklärte, Leites Arbeit habe kaum Ergebnisse für das Land gebracht, und kritisierte die Kosten, die mit seiner Ausübung des diplomatischen Amtes verbunden waren.

„Mehr als 2,1 Milliarden Guaranies wurden ausgegeben, damit er nichts tut. Jetzt behauptet er, seine Mission als Botschafter erfüllt zu haben – er soll uns erzählen, was er getan hat“, sagte sie.

Amarilla verwies auf die jüngste Entscheidung der Regierung der Vereinigten Staaten, die gegen den ehemaligen Präsidenten Horacio Cartes verhängten Sanktionen aufzuheben, und wies darauf hin, dass dies nach Aussage Leites selbst einer der wichtigsten Erfolge seiner diplomatischen Tätigkeit gewesen sei.

„Er schreibt sich dieses Ergebnis zu und behauptet, seine Mission als Botschafter erfüllt zu haben“, erklärte sie.

Die Senatorin räumte diesem Vorfall jedoch keine Bedeutung ein und beanstandete, dass die US-Behörden keine Erklärung dafür abgegeben hätten, warum sie Cartes zunächst als „erheblich korrupt“ eingestuft und diese Einstufung später wieder aufgehoben hätten.

„Die Vereinigten Staaten haben nie erklärt, warum er erheblich korrupt war und warum er es nicht mehr ist. Für mich ist nichts abgeschlossen; es handelt sich um eine Entscheidung der US-Regierung“, so ihre Aussage.

Die Senatorin äußerte zudem die Ansicht, dass Leites Tätigkeit während seiner Zeit in Washington einen Mangel an Respekt gegenüber dem Außenministerium und der Exekutive darstelle. Weiterhin kritisierte sie, dass er länger als vorgesehen im Amt geblieben sei, bevor er zurückkehrte, um wieder dem Senat anzugehören.

Abschließend bekräftigte Amarilla, dass die Amtsführung des jetzigen Senators ihrer Ansicht nach eher den politischen Interessen des ehemaligen Präsidenten Horacio Cartes als denen des paraguayischen Staates gedient habe.

Wochenblatt / El Nacional

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