Asunción:Der Bürgermeister von der Hauptstadt in Paraguay, Luis Bello, kündigte an, dass er dem Abgeordnetenhaus einen Gesetzentwurf vorlegen wird, um die Strafen für diejenigen zu verschärfen, die illegale Müllkippen errichten – ein Problem, das weiterhin verschiedene Sektoren der Metropole belastet.
Die Ankündigung erfolgt im Anschluss an einen kommunalen Einsatz auf der Avenue 21 Proyectadas. Dort fingen Beamte der kommunalen Überwachungspolizei (PMV) mit Unterstützung der kommunalen Verkehrspolizei (PMT) ein Dreirad-Lastenmoped (Motocarro) und einen Lastwagen ab, deren Fahrer beabsichtigten, Abfälle im öffentlichen Raum abzuladen.
Durch das Eingreifen wurde die Entstehung einer neuen illegalen Müllkippe in einem Bereich verhindert, in dem Schilder das Abladendes von Müll ausdrücklich verbieten, der jedoch weiterhin vorschriftswidrig zur Entsorgung von Abfällen genutzt wird.
Seitens der Stadtverwaltung wurde betont, dass das Ziel dieser Maßnahmen darin besteht, das Entstehen illegaler Mülldeponien durch verstärkte Kontrollen an verschiedenen Punkten der Stadt präventiv zu verhindern, anstatt sich darauf zu beschränken, den Unrat erst nach dem Ablagern zu beseitigen.
In diesem Zusammenhang betonte Bello, dass der Kampf gegen illegale Müllkippen strengere rechtliche Werkzeuge erfordere. Er kündigte an, eine Gesetzesänderung voranzutreiben, um die Sanktionen gegen die Verantwortlichen solcher Taten zu erhöhen.
Derzeit verbietet die kommunale Verordnung Nr. 408/14 über die integrale Bewirtschaftung fester Siedlungsabfälle und die Förderung einer Kultur der Abfallvermeidung das Entsorgen von Müll auf Straßen, Alleen, Plätzen, in Parks, Bächen sowie sonstigen öffentlichen Räumen und stuft dies als schwerwiegenden Verstoß ein.
Mit dem Gesetzesvorschlag strebt die Stadtverwaltung eine Stärkung des Sanktionsrahmens an, um die Entstehung illegaler Müllhalden einzudämmen und die ökologischen sowie gesundheitlichen Auswirkungen in den verschiedenen Stadtteilen von Asunción zu reduzieren.
Wochenblatt / Hoy















