Drastische Gesetzesänderung: Drohen Tierquälern in Paraguay bald jahrelange Haftstrafen?

Asunción: Die beratende Kommission für Assistenz, Schutz und Wohlergehen von Tieren hat einen technischen Ausschuss ins Leben gerufen, um den Gesetzesentwurf zur Änderung des Gesetzes gegen Tierquälerei zu analysieren.

Angesichts der im Land registrierten Fälle von Tierquälerei veranstalte die Kommission für Assistenz, Schutz und Wohlergehen von Tieren einen technischen Ausschuss, um die geltenden Bestimmungen zu überprüfen. Ziel ist es, die Schutzmechanismen zu stärken und die Strafen für diejenigen zu verschärfen, die Grausamkeiten an Tieren begehen.

In dieser Runde analysierten sie den Gesetzesentwurf, der Änderungen an verschiedenen Artikeln des Gesetzes Nr. 7.513/2025 über Tierschutz und Tierwohl vorsieht.

Die Initiative schlägt die Änderung von insgesamt sieben Artikeln (57, 58, 59, 63, 65, 67 und 68) vor, um sowohl administrative Aspekte als auch das aktuelle Sanktionssystem umzustrukturieren.

Der Arbeitstag wurde von der Kommissionspräsidentin, Senatorin Guadalupe Aveiro, geleitet, unter Beteiligung der Senatorinnen Lizarella Valiente (Initiatorin des Projekts) und Zenaida Delgado.

Zu den bedeutendsten Änderungen gehört der Vorschlag, die Freiheitsstrafen im Vergleich zum derzeitigen Rechtsrahmen erheblich anzuheben. Die Erhöhung der Gefängnisstrafen soll proportional zur Schwere der Tat erfolgen. Sie zielt speziell darauf ab, schwere Taten wie heftige Übergriffe, Zoophilie und Fälle mit Todesfolge für das Tier strenger zu bestrafen.

Nach dem Meinungsaustausch baten die teilnehmenden Institutionen um eine zusätzliche Frist, um ihre technischen Berichte schriftlich einzureichen und ihre Beiträge in die Gesetzesanalyse einzubringen.

Mit Blick auf das weitere Gesetzgebungsverfahren werden die Unterlagen von der Kommission für Tierschutz gemeinsam mit der Kommission für Gesetzgebung, Kodifizierung, Justiz und Arbeit analysiert, um eine konsolidierte Stellungnahme zu erarbeiten.

Schließlich wurde angekündigt, dass ein neuer technischer Ausschuss einberufen wird, um die Details der Vorschläge zu finalisieren und deren spätere Behandlung in den entsprechenden Instanzen zu ermöglichen.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

Kommentar hinzufügen