Asunción: Ein gewaltsamer Vorfall unter Nachbarn endete in der paraguayischen Hauptstadt in einer Tragödie: Ein Mann erschoss nach einer hitzigen Auseinandersetzung den Hund seiner Nachbarin.
Die Tat ereignete sich im Zuständigkeitsbereich des 24. Polizeireviers der Hauptstadt im Viertel Bañado Sur. Nach Angaben der geschädigten Frau zog ihr Nachbar, der als Andrés Ramón Aguilar identifiziert wurde, im Verlauf eines Streits um Grundstücksgrenzen eine Schusswaffe. Er feuerte zwei Schüsse auf ihr Haustier ab – einen weißen Mischlingshund, der auf der Stelle verstarb.
„Ein Nachbar geriet mit der Besitzerin des Tieres in Streit und schoss dabei zweimal auf den Hund. Welches Kaliber oder welche Waffe verwendet wurde, ist noch unklar. Wir konnten den Schützen vor Ort nicht festnehmen, da er sich in seinem Haus verbarrikadierte und versteckt hielt“, erklärte Polizeihauptkommissar Félix Ciancio.
Herbeigerufene Polizeibeamte suchten das Anwesen des Verdächtigen auf, doch der Mann verbarrikadierte sich im Gebäude und weigerte sich herauszukommen. Die Einsatzkräfte stellten die Schussverletzungen des Tieres fest und leiteten den gesamten Sachverhalt an die Staatsanwaltschaft weiter.
Der Fall wird nun von der Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz untersucht. Die Ermittler warten derzeit auf die entsprechenden gerichtlichen Anordnungen, um den mutmaßlichen Täter festzunehmen.
Wochenblatt / Mas Encarnación















