Billetts im Wandel: Übergangsphase beim Geldwechsel an Fristen gebunden?

Asunción: Die Ankündigung einer neuen Banknoten-Familie durch die paraguayische Zentralbank (BCP) hat bei vielen Bürgern Fragen aufgeworfen. Im Mittelpunkt der Unsicherheiten steht vor allem das Gültigkeitsdatum des aktuellen Bargelds.

Die Behörde gibt jedoch Entwarnung: Die Bürger müssen weder lange Schlangen vor den Banken befürchten noch überstürzt ihr Geld umtauschen. Der Übergang erfolgt organisch, flexibel und ohne den Druck einer starren Frist.

Wie César Rojas, Hauptkassierer der BCP, klarstellte, werden die offiziellen Motive, Abmessungen und Sicherheitsmerkmale für alle Denominationen (2.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 Guaranies) jedoch erst am 5. Oktober 2026 der Öffentlichkeit präsentiert.

Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken

Rojas warnte in einem Interview vor angeblichen Abbildungen der neuen Geldscheine, die derzeit im Internet kursieren. Dabei handele es sich durchweg um Fälschungen oder KI-generierte Entwürfe. Die schrittweise Überarbeitung sei notwendig, um den Fälschern durch modernste Sicherheitstechnologien stets einen Schritt voraus zu sein.

Schrittweise Einführung ohne strenge Fristen

Die Ausgabe der neuen Banknoten beginnt im ersten Quartal 2027. Für die Bürger besteht kein Grund zur Eile beim Umtausch:

-Koexistenz im Zahlungsverkehr: Die bisherigen Geldscheine behalten ihre volle Gültigkeit.

-Natürlicher Austausch: Alt- und Neubanknoten werden parallel im Umlauf sein. Die alten Scheine werden erst nach und nach durch Abnutzung aus dem Verkehr gezogen.

-Keine feste Frist: Dieser Übergangsprozess wird schätzungsweise etwa zwei Jahre dauern, es gibt jedoch keine starre Frist für den Gültigkeitsverlust.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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