Asunción: Die paraguayischen Erdnuss-Exporte haben zwischen Januar und August 2026 einen Wert von 20,75 Millionen US-Dollar erreicht. Wie Daten der Paraguayischen Kammer der Erdnussverarbeiter und -exporteure (CAPPEMA) belegen, entspricht diese Summe mehr als dem Vierfachen des Gesamtwerts des Jahres 2025.
Sprunghafte Umsatzsteigerung ohne nennenswerte Flächenausweitung
Das signifikante Wachstum der Ausfuhren gelang, obwohl die Anbaufläche für Erdnüsse im Land mit rund 25.000 Hektar nahezu stabil blieb. Der Anstieg der Exporte ist somit nicht auf eine Ausdehnung der landwirtschaftlichen Flächen zurückzuführen, sondern auf Effizienzsteigerungen innerhalb der Wertschöpfungskette.
-Industrielle Verarbeitung im Fokus: Nach Angaben von der Kammer CAPPEMA ist die Entwicklung primär auf den Ausbau der industriellen Verarbeitungskapazitäten und die Konsolidierung der Exportstrukturen zurückzuführen. Dadurch kann ein deutlich höherer Anteil der nationalen Ernte verarbeitet und auf internationalen Märkten platziert werden.
-Kontinuierlicher Mengenzuwachs: Die Erdnuss festigt damit ihre Rolle innerhalb des nationalen Agrar-Exportportfolios. Bereits im ersten Quartal 2026 wiesen die Register des Exportfensters beim Pflanzenschutzdienst Senave Ausfuhren von 7.632 Tonnen Erdnüssen aus.
-Dynamisches Wachstum: Der entscheidende Indikator liegt in der Geschwindigkeit der Marktexpansion: Bereits nach den ersten acht Monaten des Jahres 2026 wurden die Gesamtergebnisse des Zwölf-Monats-Zeitraums des Vorjahres um ein Vielfaches übertroffen.
Mit einem Ausfuhrvolumen von 20,75 Millionen US-Dollar baut der paraguayische Erdnusssektor seinen Marktanteil im internationalen Agrarhandel bei unverändertem Flächenverbrauch weiter aus.
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