Asunción: Der Vizepräsident des gewerkschaftlichen Dachverbandes der Vereinten Arbeiter des Departements Central Autentica (CUT-A), José Pineda, hat die erneute Preiserhöhung bei Kraftstoffen scharf kritisiert.
Er warnte vor den schwerwiegenden Auswirkungen der steigenden Lebenshaltungskosten auf die Wirtschaftslage der Arbeitnehmer und ihrer Familien.
Fünfte Preiserhöhung im laufenden Jahr
Pineda wies darauf hin, dass es sich um die bereits fünfte Anhebung der Kraftstoffpreise im Jahr 2026 handele. Der kumulierte Preisanstieg liege mittlerweile bei über 40 %, was die Möglichkeiten der Familien, ihre Grundbedürfnisse zu decken, zunehmend einschränke:
-Kritik an der Preiskontrolle: Der Gewerkschaftsführer bemängelte das Fehlen staatlicher Regulierungen bei den Preisen für Grundnahrungsmittel. Er schlug vor, einen Warenkorb von mindestens 100 essenziellen Produkten festzulegen, deren Preise kontrolliert und an das Niveau des Mindestlohns angepasst werden müssten.
-Zweifel an offiziellen Kennzahlen: Pineda stellte die offiziellen Statistiken zur Preisentwicklung infrage. Zwischen den von staatlicher Seite gemeldeten Inflationszahlen und der tatsächlichen wirtschaftlichen Realität der Arbeiterfamilien bestehe eine deutliche Kluft.
-Gesundheitliche Folgen des Kaufkraftverlusts: „Wir essen immer weniger und werden immer öfter krank werden“, warnte der CUT-A-Vizepräsident eindringlich vor den direkten Folgen des schwindenden Reallohns.
Der Gewerkschaftsdachverband fordert von der Regierung umgehende Maßnahmen, um den Preisanstieg einzudämmen und die wirtschaftliche Stabilität der Arbeitnehmerhaushalte zu sichern.
Wochenblatt / Megacadena















