Ciudad del Este: Eine 22-jährige Frau ist im Viertel Divino Niño Jesus in der Hauptstadt von Alto Paraná festgenommen worden, nachdem ihre Chefin sie beschuldigt hatte, rund 60 Millionen Guaranies aus einem tönernen Sparschwein entwendet zu haben.
Bei der Festgenommenen handelt es sich um Pamela Jazmin Gamarra Baez, die als Hausangestellte im Anwesen der 30-jährigen Sandra Aguilera Alvarenga arbeitete.
Dem Polizeibericht zufolge bemerkte die Hausherrin plötzlich das Fehlen ihrer Ersparnisse und richtete den Verdacht umgehend auf ihre Angestellte. Als die alarmierten Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, schilderte die Geschädigte den Vorfall und gab an, dass sie bereits einen Teil der Beute von der Beschuldigten zurückerlangen konnte.
Die Beamten bargen und sicherten als Beweismittel 1.700.000 Guaranies in bar sowie mehrere zerrissene Schein-Fragmente von 100.000-Guaranies-Noten.
Die Verdächtige wurde abgeführt und in die Frauen-Polizeiwache überstellt, wo sie der Staatsanwaltschaft zur Verfügung steht. Der zuständige Staatsanwalt Carlos Almada übernahm den Fall und ordnete die Ermittlungen an, um die genauen Umstände des ominösen Sparschwein-Raubs aufzuklären.
Der Fall sorgt in der Stadt für erstaunte Gesichter – vor allem wegen der immensen Summe, welche die Geschädigte im Inneren des Keramik-Schweinchens aufbewahrt haben will. Die Justiz muss nun klären, wie das Geld spurlos verschwinden konnte, in welchem Ausmaß die Angestellte verstrickt ist und wie viel von dem Vermögen tatsächlich noch zu retten ist.
Wochenblatt / Extra















